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feuerwehr-einsatz : Aufregung in der Klinik-Sporthalle

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Teilnehmer einer späten Traingsstunde in der Sporthalle der Klinik Satteldüne hatten Brandgeruch wahrgenommen. Bereits wenige Minuten nach dem Alarm waren die Blaujacken vor Ort.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 08:00 Uhr

Am gestrigen Abend sorgte ein Feueralarm in der Fachklinik Satteldüne zur Rehabilitation für Kinder und Jugendliche der Deutschen Rentenversicherung Nord für viel Aufregung und einen Einsatz der Feuerwehren aus Nebel, Norddorf und Süddorf-Steenodde mit einem großen Aufgebot an Einsatzkräften.

Die Teilnehmer einer späten Traingsstunde in der Sporthalle der Klinik hatten Brandgeruch wahrgenommen. Zusätzlich aufkommender blauer Qualm in der Halle ließ die Befürchtung aufkommen, dass im Verborgenen etwas schmorte oder bereits brannte.

Über die Brandmeldeanlage wurden die Patienten gewarnt, und, da der Ursprung nicht lokalisiert werden konnte und die Situation unübersichtlich war, der Hausalarm zur Leitstelle der Feuerwehr durchgeschaltet. „Ich konnte nicht sicherstellen, ob in der Zwischendecke oder der umfangreichen Haustechnik ein Kabelbrand oder Ähnliches für den nach verbranntem Kunststoff riechenden Qualm gesorgt hat“, erklärte der Leiter der Haustechnik nach dem abgeschlossenen Einsatz der Feuerwehren.

„Die Klinik verfügt über verschiedene Brandschottungen in den Bauteilen, so dass die Sporthalle über einen eigenen Brandabschnitt verfügt und die Patienten zu keiner Zeit gefährdet waren“, erklärte der medizinische Leiter, Dr. Christian Falkenberg. Er selbst habe zwar Urlaub, doch nachdem die Einsatzfahrzeuge an seiner Dienstwohnung vorbeigefahren waren, war er zur Klinik geeilt.

Die Feuerwehr traf bereits nach wenigen Minuten am Einsatzort ein, lobten die Klinikmitarbeiter die Einsatzkräfte. Nach einer gründlichen Inspizierung und dem Einsatz zweier Wärmebildkamaras konnte ein Brand in der Turnhalle ausgeschlossen werden.

Im Kellergeschoss wurde schließlich ein Keilriemen der Lüftungsanlage für die Sporthalle als Übeltäter ausgemacht. Durch eine Blockierung im Lüfter hatte sich einer der zwei Riemen überhitzt und war in der Folge aufgeschmort.

„Wir wurden um 20.20 Uhr alarmiert und waren mit rund 30 Einsatzkräften aus Nebel, Norddorf und Süddorf-Steenodde vor Ort“, erklärte Christian Peters, stellvertretender Ortswehrführer aus Süddorf. Die Atemschutzgeräteträger konnten in Bereitschaft bleiben, da sie den Einsatzort rauchfrei vorfanden. Die Arbeit der Wehren verlief routiniert und kontrolliert, so dass niemand zu Schaden kam.

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