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internationales naturfilm-festival eckernförde : Atemberaubend und faszinierend

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Green Screen: Sehenswerte Dokumentarfilme beeindruckten in der Matinee im gut besuchten Kino am Wyker Sandwall

shz.de von
erstellt am 23.Aug.2013 | 19:58 Uhr

„Die Entscheidung ist wirklich nicht einfach.“ Dieser Stoßseufzer entfuhr gestern einer begeisterten Besucherin, als es nach der Matinee im Wyker Kino darum ging, sich für einen der drei Filme zu entscheiden, die im Rahmen des 7. Internationalen Naturfilmfestivals „Green Screen“ in Eckernförde für den Publikumspreis des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags nominiert sind. „Das Publikum als Jury fungieren zu lassen, ist die wohl demokratischste Art einer Preisverleihung“, meinte dazu Michael van Bürk, ehrenamtlicher Pressesprecher des Fördervereins „Green Screen“.

Wyk ist eine der 15 Städte in Schleswig-Holstein und im südlichen Dänemark, in denen in diesen Tagen rund 100 Naturfilme, darunter die gestrigen Filmbeiträge über die Auen Vorpommerns, die Erdmännchen in der Kalahari und den japanischen Niyodo, gezeigt werden.

Michael van Bürk und Peter Schulze, Redakteur des Insel-Boten, freuten sich bei ihrer Begrüßung, dass zu dieser zweiten Matinee des Insel-Boten über 100 Interessierte erschienen waren. Van Bürk wertete dies als Beweis dafür, dass der letztjährige Auftakt des Festivals auf Föhr sich als „recht fruchtbar“ erwiesen und die Lust auf mehr Filme dieser Art geweckt habe. Peter Schulze und Michael van Bürk dankten in diesem Rahmen ganz besonders auch Thomas Dethlefsen für seine Bereitschaft, das Kino kostenlos für diesen Vormittag zu öffnen.

Für das 7. Internationale Filmfestival, das in Eckernförde am 5. September beginnt, erläuterte der Pressesprecher von „Green Screen“ einführend, seien über 200 Filme aus den USA, Japan und ganz Europa eingereicht worden. Mit Recht könne dieses Festival, das von Ehrenamtlichen gemanagt wird, sich als das Wichtigste seiner Art bezeichnen. Für seinen Bekanntheitsgrad in Schleswig-Holstein spreche auch, dass inzwischen auch die Politiker seine Bedeutung erkannt haben und die Aufführungen besuchen.

Er selbst, so van Bürk, habe extra Urlaub genommen, um mit den drei Wettstreitern um den Publikumspreis durch die Städte „zu tingeln“. Obwohl er sie auf diese Weise inzwischen fast auswendig gelernt habe, werde er der Wiederholungen an anderen Orten nicht müde, so van Bürk. Die Zuschauer dieser gestrigen Wyker Vorführung waren schließlich auch davon überzeugt, dass diese drei Filme durchaus auch mehrmals gesehen werden könnten. Fasziniert waren sie von der „Sinfonie in Blau“, in der sich der sauberste Fluss Japans, der Niyodo River, von seiner Quelle bis zur Verschmelzung mit dem Meer präsentierte. Das Leben der Erdmännchen in dem Film „Vom Kuscheln, Träumen und Schmusen“ weckte nicht nur bei den Kindern Begeisterung und schließlich bewies der Film über Vorpommerns Auen, dass man nicht in die Ferne reisen muss, um atemberaubend schöne Landschaften und Einblicke in das Leben seltener Tiere zu bekommen.

Noch ist nicht bekannt, welcher dieser drei Filme den Preis des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags erhalten wird. Dies bleibt bis zur Preisverleihung am 7. September in Eckernförde ein sorgfältig gehütetes Geheimnis.

 

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