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Lesung in Wyk : Arved Fuchs: Zwei Reisen ans Ende des Lichts

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Polarforscher begeisterte im Kurgartensaal mit Berichten von seiner Grönland-Expedition und einer Fahrt zu den Lofoten.

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Es ist immer wieder erstaunlich, welchen Gefahren und Abenteuern sich einige Menschen aussetzen. Das gilt auch für den bekannten Polarforscher und Buchautor Arved Fuchs. Gerade von Grönland zurückgekehrt, war Föhr seine erste Station, um über die Expedition und über seinen Aufenthalt auf den Lofoten zu berichten.

Mit seinen „zwei Reisen ans Ende des Lichts“, so war der Abend überschrieben, verstand es Arved Fuchs von der ersten Minute an, sein Publikum im voll besetzten Kurgartensaal zu faszinieren. Er nahm die Besucher mit auf die abenteuerliche Reise in den Norden Grönlands, wo er im Frühjahr des vergangenen Jahres von Qaanaaq aus mit zwei Hundeschlitten entlang der Küste bis zum Humboldt-Gletscher mehr als 800 Kilometer zurücklegte. Fuchs zeigte beeindruckende Naturaufnahmen und erzählte anschaulich von den Erlebnissen – oft gewürzt mit einer Prise Humor.

Dass die Expedition durch Schneestürme und steile Gletscher zu einer großen Herausforderung für alle Beteiligten wurde, erfuhren die Zuhörer, und dass die 21 Schlittenhunde eindeutig „Wegbegleiter“ waren. Bei denen immer wieder kleinere Wunden versorgt werden mussten, die mit Antibiotika allerdings relativ schnell heilten. „Am Ende der Reise waren auch die Antibiotika aufgebraucht.“ Trotz aller Strapazen, so der Polarforscher, sei es immer wieder ein Geschenk, derartige Unternehmungen durchzuführen.

Mit einer weiteren Reise begab sich der Forscher auf die Spuren der Lofotfischerei. Arved Fuchs folgte mit seinem Haikutter „Dagmar Aaen“ kurz vor dem Jahreswechsel von Flensburg aus den Kursen all jener Schiffe, die seit Jahren auf Lofotfahrt gingen. Die Zuhörer waren begeistert von den geschilderten Erlebnissen und einige dankten ihm anschließend für seinen anschaulichen Vortrag.

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