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Insel-Bote

20. August 2017 | 20:06 Uhr

Premiere in Wyk : Artistisches Feuerwerk

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Manege frei für Mytilus: Die Zirkus-AG präsentiert ihr neues Programm und begeistert in der Nationalparkhalle.

Er präsentierte wieder einmal ein buntes Programm, sorgte stundenlang für Spannung und gute Unterhaltung, kombinierte beachtliche sportliche Leistungen mit Komik und Witz und sorgte für „Full House“: Der Circus Mytilus, die schul-übergreifende Zirkus-AG, bestehend aus 35 Künstlern von der zweiten Klasse bis zum Abitur, begeisterte kleine wie große Zirkusfans. Zusammen mit den 25 „Dancing Shoes“ der Hip-Hop-AG der Eilun-Feer-Skuul unter der Leitung von Ramona und Nadja Scherer schaffte es Circus Mytilus, die Nationalparkhalle bis auf den letzten Platz zu besetzen. „Ich freue mich über euer großes Interesse“, versicherte Rolf Ganzel, der mit Alexander Damm, Ute Stenzel und seiner Tochter Emilia Ganzel die AG leitet, während Jutta Ganzel und Britta Wögens sich um Organisation und Geschäfte kümmern. Da Emilia nach ihrem Abitur die Insel verlassen wird, war die Aufführung „Street Life“ auch eine Abschiedsvorstellung für sie, zumindest als Leiterin.

Und „Street Life“ führte mit Akrobatik, Jonglage, Clownerie und Witz durch die Straßen einer Stadt. So gab es Schaufensterpuppen zu bestaunen, die plötzlich zu turnen anfingen, gestresste, durchgestylte Businessfrauen, die Notizblock und Stift in die Ecke warfen, um endlich einmal über ein Seil balancieren zu können oder ganz charmante junge Bauarbeiter, die mit Flatterband eine Baustelle absperrten. Mit Leichtigkeit wurde auf einem Ball balanciert, während gleichzeitig ein Hula-Hoop-Reifen um die Hüfte kreiste, Diabolos und Keulen wurden durch die Luft geworfen und geschickt wieder aufgefangen, Purzelbäume geschlagen und Menschenpyramiden gebaut. Mit einer beeindruckenden Körperspannung, stets begleitet von einem zauberhaften Lächeln, zeigten junge Damen Akrobatik am Vertikaltuch. Wie viele Trainingsstunden im Vorwege absolviert wurden, konnte nur erahnt werden. Und immer wieder begeisterte die Pantomime, die schon der jüngste Nachwuchs beherrschte.

Kostüme, Bühnenbild, Musik und Beleuchtung (Max Lehmann und Erich Carstens) waren perfekt aufeinander abgestimmt, so dass das Publikum mühelos zwischen Stadtpark und Café, Einkaufspassage und Kreuzungen „wandern“ konnte. Entsprechend begeistert zeigte es sich und sparte nicht mit Applaus, Lobesworten und seiner Anerkennung für so großes ehrenamtliches Engagement.

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von
erstellt am 21.Jun.2016 | 12:30 Uhr

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