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neues fahrgefühl : Arbeiten erfolgreich abgeschlossen

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Bei der Abnahme des teilsanierten Rebbelstiegs zwischen Stine-Andresen-Weg und Starklef hatten die Fachleute neben kleineren Mängeln nichts zu beanstanden.

Bereits seit einigen Wochen genießen die Autofahrer das neue Fahrgefühl auf dem sanierten Teilstück des Rebbelstiegs zwischen Stine-Andresen-Weg und Starklef, nun wurde der Bereich vom Bauamt und den beteiligten Unternehmen aus Wyk und Leck im Beisein von Wyks Bürgermeister Paul Raffelhüschen abgenommen.

Größere Beanstandungen habe es bei der Begehung nicht gegeben, berichtete Bauamtsmitarbeiter Thomas Pielke. Lediglich kleine Mängel, die teilweise bereits behoben sind. So wurde der Belag im Einmündungsbereich Helgoländer Straße gefräst und nachasphaltiert, da sich dort das Wasser sammelte. Und an einigen Stellen müssen die Entwässerungsrinnen noch gerichtet werden.

„Knapp sieben Wochen hat die Baumaßnahme gedauert, wir lagen mit den Arbeiten voll im Zeitplan“, berichtete Pielke. Rund 250 000 Euro kosteten die Bauarbeiten, die mit der Netz-AG koordiniert worden waren, die parallel Kabel-Sanierungen vom Schulzentrum bis zur Museumsstraße vornahm.

Für Verwirrungen hatte die überfällige Maßnahme im Bauausschuss gesorgt. Hier war Kritik an der Arbeit der Firma „Eagle-Eye“ aufgekommen, die, gemeinsam mit der finnischen Firma „Roadscanners“, den Zustand der Wyker Straßen erfasst hatte (wir berichteten). Die zu dünne Frostschutzschicht in einem Teilbereich nicht gesehen zu haben, warfen einige Ausschussmitglieder dem Berliner Unternehmen vor. Weshalb sich, so Heinz Lorenzen (KG) die anfängliche Begeisterung gelegt habe.

Ein gutes Zeugnis sprach dagegen Thomas Pielke der Firma aus. Es sei bekannt gewesen, dass die Frostschutzschicht nach der Befahrung in Frage gestellt wurde. Weshalb die erforderlichen Arbeiten bei der Auftragsvergabe als zusätzliche Bedarfsposition ausgeschrieben wurden. Dies sei auch vom Finanzausschuss abgesegnet worden, betonte der Mitarbeiter des Bauamtes: „Eagle-Eye hat eine gute Arbeit gemacht.“

Allerdings habe man sich selbst ein Bild machen wollen und, nachdem der Asphalt zwischen Altenheim und Starklef abgefräst und die Tragschicht aufgenommen war, einen Bodengutachter hinzugezogen. Nachdem dieser zum gleichen Ergebnis gekommen war, wurde die Bedarfsposition beauftragt.

Ein Kommunikationsproblem, erklärte Paul Raffelhüschen auf Nachfrage. Im Finanzausschuss sei die Gesamtsumme des Auftrages beschlossen worden, die die Bedarfsposition enthielt. „Dies wurde allerdings nicht deutlich und bei den Mitgliedern entstand der Eindruck, Eagle-Eye hätte die nicht ausreichende Frostschutzschicht nicht erkannt.“

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erstellt am 20.Nov.2014 | 13:15 Uhr

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