zur Navigation springen

Tag des Berufs : Antworten auf die wichtigste Frage

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Föhrer Firmen stellten sich in der Eilun-Feer-Skuul vor. Die Schüler konnten sich Anregungen für ihren späteren Werdegang holen.

Für Schüler ist es die vielleicht wichtigste Frage überhaupt: Wie geht es nach der Schule weiter? Soll ich Studieren? Ist eine Ausbildung das Richtige für mich? Oder würde ich doch gerne erst die Welt entdecken? Die Berufswahl scheint lange noch in weiter Ferne, doch auf einmal ist sie da. Orientierung, was man machen möchte, ist dann sehr wichtig. Um diese Orientierung geben zu können gibt es an der Eilun-Feer-Skuul den Tag des Berufes. Jetzt schon zum dritten Mal haben dort Betriebe von der Insel Föhr ihre Arbeit vorgestellt und mögliche Ausbildungsstellen näher erklärt.

Vor rund drei Jahren hat Hark Steinert die Idee gehabt, diesen Tag anzubieten. In Kooperation mit der Föhr-Amrumer Bank wurde dann das Konzept entworfen und Betriebe eingeladen.

„Beim ersten Mal war es mehr eine Show unsererseits. Wir mussten uns den Schülern anbieten. Dieses Jahr ist das Interessen von den Schülern größer.“, beschrieb Marion Wissel von der Firma Bohn Haustechnik die Entwicklung des Angebots. Auch der organisierende Lehrer Daniel Brauer zeigte sich mit dem diesjährigen Tag des Berufes zufrieden: „Es ist dieses Jahr nicht ganz so geballt wie vor einem Jahr. Wir haben ein, zwei Angebote weniger, aber so ist es etwas entspannter. Zudem merken wir, dass das Interesse der Schüler wächst.“

An rund 20 Tischen konnten die Schüler der achten bis zwölften Klassen ganz verschiedene Berufe kennenlernen. Das Angebot reichte von Handwerksberufen, wie zum Beispiel Dachdecker oder Tischler, über Pflegeberufe und Erzieher bis hin zu Dienstleistern wir Bankkaufmann oder Verwaltungsangestellte. So dürfte ein jeder Schüler etwas gefunden haben, was ihn interessiert. Um ein Gespräch zu fördern, gab es dieses Jahr ein Rallye, bei der die Schülerinnen und Schüler mindestens an einem Stand ein Gespräch führen und sich näher informieren mussten.

„Durch diesen Tag wollen wir den Schülern etwas Abwechslung geben. Sie haben hier die Möglichkeit, ein paar Aktivitäten zu machen, oder sich Ideen für die eigene Zukunft zu holen.“, beschrieb die Mitorganisatorin Beate Sachs von der Föhr-Amrumer Bank. Seit Januar wurde gefragt, welche Betriebe Interesse an einem Stand hätten und was sie anbieten würden. Die letzten Tage seien durch kurzfristige Ab- und Zusagen ein bisschen chaotisch gewesen, doch der Tag sei trotzdem positiv verlaufen, meinte sie zur Organisation des Projektes.

Durch die positive Erfahrung aus diesem Jahr zusätzlich ermuntert, bekräftigten sowohl Daniel Brauer, als auch Beate Sachs, dass es den Tag des Berufes nun regelmäßig geben solle. „Einmal im Jahr wollen wir ihn veranstalten“, meinte Brauer. „Und da es immer wieder neue Betriebe gibt, die mitmachen, wird es ein abwechslungsreiches Angebot bleiben.“ Für die Schüler wird es also auch in den kommenden Jahren eine Möglichkeit geben, ihre wichtigste Frage vielleicht ein bisschen leichter beantworten zu können.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen