AUSSCHUSS FÜR ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN : Angebot stößt nicht auf Gegenliebe

An der Kreuzung Nieblumstieg/Fehrstieg  steht schon lange ein Gerät – bezahlt von der öffentlichen Hand.
An der Kreuzung Nieblumstieg/Fehrstieg steht schon lange ein Gerät – bezahlt von der öffentlichen Hand.

Ein Bürger will der Stadt eine Geschwindigkeitsanzeigetafel schenken. Die Politiker konnten sich mit dieser Idee nicht anfreunden.

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16. Mai 2014, 12:30 Uhr

Eigentlich freuen sich notorisch klamme Kommunen ja, wenn ihnen ein Bürger ein Geschenk machen will. Doch das Angebot, dass der Stadt jetzt unterbreitet wurde, wollen die Mitglieder des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen nicht annehmen.

Ein Anwohner der Badestraße wollte ein Geschwindigkeitsanzeigegerät finanzieren, wenn dieses vor seinem Haus aufgestellt würde. „Ich bin nicht glücklich damit, wenn ein Anwohner so was vor seiner Tür haben will, damit da Tempo 30 eingehalten wird“, brachte Heinz Lorenzen (KG) das Unbehagen der meisten seiner Kollegen auf den Punkt. Am Rebbelstieg, vor dem Schulzentrum, sei eine solche Anlage dringlicher, befand Lorenzen.

„Wenn wir auf diesen Vorschlag eingehen, kommen in jeder Sitzung Leute, die auch so ein Ding vor der Tür haben wollen“, meinte Lorenzens Fraktionskollege Volker Stoffel und regte stattdessen an, ein mobiles Anzeigegerät anzuschaffen, das an verschiedenen Standorten positioniert werden kann. Das könne der Bürger dann gerne spenden, meinte Ulrich Herr (CDU).

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