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Eilun-Feer-Skuul : Anfang 2017 ist Baubeginn

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Schul- und der Finanzausschuss des Amtes treiben die Planungen voran. In einer gemeinsamen Sitzung gab es ein einstimmiges Votum für diePläne zur Sanierung des Wyker Schulzentrums.

„Wir hätten ja gerne den Mercedes gehabt, sind aber mit der jetzigen Lösung auch zufrieden“. Timm Emser, stellvertretender Leiter der Eilun-Feer-Skuul (EFS), konnte den Mitgliedern des Amts-Schul- sowie Haupt- und Finanzausschusses bestätigen, dass bei der Planung der Grundsanierung des Wyker Schulzentrums eine wichtige Etappe erreicht ist. Die Mitglieder dieser beiden Gremien sprachen sich bei ihrer gemeinsamen Sitzung einstimmig für die Vergabe des Auftrags zur Erstellung der Unterlagen für den Bauantrag sowie die Ausführungsplanung aus.

Damit zündeten sie die zweite Stufe des Architektenvertrages, der im März 2012 geschlossen wurde. Seither ist ein Heider Architektenbüro mit der Sanierung der EFS beschäftigt, dessen Geschäftsführer Jörg Steinwender den Ausschussmitgliedern den Stand der Planungen erläuterte.

Timm Emsers „Mercedes“ war die sogenannte „Marktplatzvariante“, die 12,8 Millionen Euro gekostet hätte und damit jeden finanziellen Rahmen sprengte. Sie sei nicht bezahlbar, hatte Amtsdirektorin Renate Gehrmann konstatiert. Bei ihren Versuchen, bei den zuständigen Stellen Zuschüsse für das Projekt zu erhalten, waren die Insulaner gegen eine stabile Wand gerannt. Im Ergebnis wurde den Föhrern dann zumindest zugestanden, die Schulsanierung über Kredite finanzieren zu können.

Jörg Steinwender stellte nun einen Entwurf vor, dessen Gesamtsumme knapp 8,8 Millionen Euro beträgt und damit die Grenze um rund 474  000 Euro überschreitet. Dieser Betrag soll durch liquide Mittel des Amtes Föhr-Amrum gedeckt werden.

Die Planung betrifft das Hauptgebäude und damit unter anderem die räumliche Zusammenlegung der Verwaltung und die Gestaltung des Foyer-Bereiches, der durch tageslichtähnliche Verhältnisse eine bessere Aufenthaltsqualität bekommen soll. Geplant sind weiter barrierefreie Aufzüge, sowie im zweiten Bauabschnitt die Gestaltung von Klassen- und Fachräumen – unter anderem für den naturwissenschaftlichen Unterricht.

Ein ganz wesentlicher Bestandteil der Planung betrifft den Feuerschutz. Auch die Sanierung der Fassaden ist vorgesehen und auf dem Dach fehlt nach Mitteilung des Architekten die Notentwässerung, die verhindern soll, dass sich das Wasser seine Wege in unerwünschte Richtungen sucht. Insgesamt sei das Dach aber gut gedämmt, stellte Jörg Steinwender fest.

Man habe sich eine farbliche Gestaltung in grün und orange überlegt, berichtete der Architekt. „Wir haben jetzt mit Erstaunen festgestellt, dass dies genau die Farben sind, die die beiden Inseln werblich symbolisieren“. Er verwies auch darauf, dass im Laufe der Planungen verschiedene Varianten diskutiert wurden.

Den weiteren Zeitablauf erläuterte Angelika Falter vom Bau- und Planungsamt. Sie stellte in Aussicht, dass Anfang 2017 Baubeginn sein wird. Bis dahin müssen nicht nur die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen, sondern auch Gespräche darüber geführt werden, wohin der Schulunterricht bei Bedarf ausgelagert werden kann.

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erstellt am 24.Jun.2016 | 15:11 Uhr

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