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Literatursommer : Amüsante Geschichten aus dem wahren Leben

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Bestseller-Autorin Dora Heldt war zu einer Lesung nach Föhr gekommen. Mit dabei die Nachrichtenmoderatorin Anouk Schollähn.

Die beliebte Bestseller-Autorin Dora Heldt las im Rahmen des Literatursommers auf der Insel Föhr. Der Kurgartensaal war bis zum letzten Platz besetzt. Zusammen mit Heldt gestaltete den Abend auch ihre Freundin, die Rundfunkmoderatorin Anouk Schollähn.

Wie erklärt sich Dora Heldt ihre große Beliebtheit und die Tatsache, dass sie mit ihren Büchern schon auf Platz Eins der Spiegel-Bestseller-Liste kam? „Ich schreibe Dinge aus dem Leben, ich befasse mich nicht mit Prinzen und Prinzessinnen, sondern lasse in meinen Romanen ganz alltägliche Menschen zu Wort kommen“, sagt sie.

Auf Föhr las die Autorin, im Wechsel mit Anouk Schollähn Geschichten aus ihrem neuen Buch: „Jetzt mal unter uns...“ – Kolumnen, die in einer großen Frauenzeitschrift veröffentlicht wurden. Geschichten, wie sie jedem passieren können, Ratschläge und Meinungen. Die beiden Frauen trugen diese teilweise etwas bissig, auf jeden Fall witzig geschriebenen Geschichten humorvoll vor, gaben sich gegenseitig sozusagen „das Wort in die Hand“.

Das Publikum ging mit, war amüsiert. „Das Geheimnis schwarzer Strickjacken“, „Wichtigtuer über den Wolken“ oder „Er ist ja nett, aber sie...“ – diese Geschichten begeisterten die Zuhörer.

In der Pause konnten die Gäste auf für sie bereit gelegten Zetteln Stichworte notieren, was zum Beispiel ihr peinlichste Erlebnis war, ihren schlimmsten Fehlkauf beschreiben und anonym den beiden Frauen überreichen. Anouk Schollähn und Dora Heldt lasen ein paar der Zettel vor. Ein junges Mädchen hatte unter anderem geschrieben: „Mein peinlichstes Geschenk war eine Pillendose, die mir meine Oma mit den Worten: ‚heb sie gut auf, sie könnte dir nochmals nützlich werden'‘, überreichte“. Die knapp zwei Stunden gingen viel zu schnell vorbei, das jedenfalls fanden etliche Zuhörer am Ende der Veranstaltung.

Dora Heldt, die in Wirklichkeit Bärbel Schmidt heißt, stammt sozusagen aus der Föhrer Nachbarschaft. Sie wuchs auf Sylt auf, erlernte den Beruf einer Buchhändlerin und war etliche Jahre als Verlagsvertreterin für einen deutschen Verlag tätig. Beim Durchlesen der Verlagsmanuskripte kam ihr der Gedanke, selbst ein Buch zu schreiben. „Das kannst du auch“, sagte sie sich. So entstand ihr erster Roman, dem viele weitere folgten.

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