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St. CLemens : Amrumer hoffen auf ruhigeres Fahrwasser

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Neubesetzung der Musiker-Stelle und Abschied von der Pastorin: Der Kirchengemeinderat blickt auf ein turbulentes Jahr zurück.

Auf ein recht turbulentes Kirchenjahr blickte der Amrumer Kirchengemeinderat bei der Gemeindeversammlung zurück. Unter anderem ging der Vorsitzende Hans-Peter Traulsen auf den Abschied von Pastorin Friederike Heinecke und ihrem Mann Frank Hansen ein, die die Insel nach zehnjähriger Tätigkeit in der St. Clemens-Gemeinde im Sommer verlassen hatten. Und er erwähnte die vor einem Jahr erfolgte Neubesetzung der Kirchenmusiker-Stelle. „Wir müssen Brücken über eventuell entstandene Gräben bauen“, appellierte Traulsen an die Gemeindemitglieder. „Wir sollten die Vergangenheit nun ruhen lassen und vertrauensvoll in die Zukunft schauen“, erklärte auch der pensionierte frühere Amrumer Pastor Martin Segschneider.

Traulsen konnte in seinerm Rückblick auch an schöne Dinge erinnern, so an das in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossene Mammutprojekt zur Restaurierung der historischen Grabsteine. Sie haben nun im neu geschaffenen Museumsteil des Friedhofs ihren Platz gefunden.

Herzlich begrüßte der Amrumer Kirchengemeinderatsvorsitzende den Interimspastor Georg Hildebrandt und die Kirchenmusikerin Anne-Sophie Bunk. Bunk berichtete über das vergangene Kirchenmusikjahr, in dem vor allem der Posaunenchor und der Flötenkreis viele Auftritte hatten und bis zum Jahreswechsel auch noch haben werden.

Im nächsten Jahr feiern beide Musikgruppen große Jubiläum, denn der Posaunenchor schaut auf 60 Jahre und der Flötenkreis auf 40 Jahre gemeinschaftliches Musizieren. Die Planungen für die Jubiläumsfeier sind schon in vollem Gang. Mehr Öffentlichkeitsarbeit steht ganz oben auf Bunks Liste für das nächste Jahr. Über Plakate, Vorankündigungen und den Veranstaltungskalender möchte Anne-Sophie Bunk mehr auf die Konzerte hinweisen. Eine weitere Idee sind Geburtstagsständchen. Wer ein kleines Lied an seinem Jahrestag vom Posaunenchor oder Flötenkreis gespielt haben möchte, kann sich an die Kirchenmusikern wenden.

Stolz berichtete Anne-Sophie Bunk, dass der Amrumer Posaunenchor der zweitgrößte in Norddeutschland sei. Über Neuzugänge bei den Kinder- und Jungbläsern würde sie sich freuen. Ihr Sorgenkind ist der Kinderflötenkreis, der kurz vor dem Schließen steht, wenn nicht doch noch ein paar Kinder Lust haben, neu einzusteigen. Drei Kinderchöre leitet Anne-Sophie Bunk, die an einem Musical arbeiten, welches voraussichtlich 2015 aufgeführt werden soll. Im Kirchenchor würde sich die Organistin über weitere Stimmen freuen.

„Amrum, das ist ein Abenteuer“, mit diesen Worten wurde Pastor Hildebrandt auf seinen Inselstart vorbereitet, und er wollte dieses Abenteuer. Die Insel, die er von vielen Urlauben kannte, habe ihn von Anfang an begeistert. Ihm gefalle die Insel mit ihren Einwohnern sehr, betonte Hildebrandt. Viele gute Gespräche habe er schon mit seinen angehenden Konfirmanden gehabt, berichtete der Pastor. Jeden Dienstag möchte er um 19.30 Uhr zu einer offenen Bibelstunde einladen, bei der auch Insulaner und Gäste angesprochen sind, die nur mal so vorbei schauen möchten.

Uschi Bendixen stellte die Kindergruppe „Clemies“ vor und Dr. Doris Müller erzählte vom Gesprächskreis in der Begegngungsstätte des Roten Kreuzes, über den es nähere Informationen auf der Internetseite www.amrum-kirche.de oder im Pastorat, ✆ 04682/2389, gibt.

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