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Insel-Bote

23. November 2017 | 08:47 Uhr

Eingeweiht : Amrum-Infos in drei Sprachen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Neuer Pavillon am Süddorfer Strand vermittelt Wissenswertes über Insel und Nationalpark.

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2017 | 08:30 Uhr

„Was lange währt, wird besser“, mit diesen Worten von Matthias Kundy aus der Tönninger Nationalparkverwaltung, wurde der neue Info-Pavillon am Süddorfer Strand eingeweiht. Schon seit einigen Jahren vermitteln Info-Tafeln des Besucher-Informations-System (BIS) an verschiedenen Standorten auf der Insel Wissenswertes sowohl über Amrum, seine Natur und Geschichte als auch allgemeine Informationen über das Weltnaturerbe Wattenmeer.

2008 war der Vorsitzende des Öömrang Ferian, Jens Quedens, beim Nebeler Bürgermeister Bernd Dell Missier mit dieser Idee vorstellig geworden. „Jens war sehr beharrlich und überzeugt von den Informationstafeln und ließ uns auch keine Ruhe“, berichtete der Bürgermeister jetzt in seiner Dankesrede.

An dem Gelingen dieses Projektes seien viele beteiligt, bestätigte Matthias Kundy und dankte vor allem dem Öömrang Ferian, der Schutzstation Wattenmeer, dem Verein Jordsand und den Freiwilligen des ökologischen Jahres sowie seinen Kollegen aus der Nationalparkverwaltung. „Das Ganze ist ein Gemeinschaftswerk.“ Ziel des Pavillons sei es, Gäste zu informieren und sie für die Schutzwürdigkeit der Insel- und Wattenmeernatur zu sensibilisieren, nach dem Motto „informieren statt verbieten“, ergänzte Anne Segebade von der Nationalparkverwaltung.

Das BIS an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste umfasst inzwischen insgesamt 750 Info-Elemente an 250 Standorten. Auf Amrum hat der Öömrang Ferian die Texte entworfen, deren Zusammenfassung Jens Quedens ins Öömrang (Amrumer Friesisch) übersetzt hat. So werden die Besucher auf der Insel jetzt dreisprachig – auf Friesisch, Deutsch und Dänisch – informiert und können sich auf den Spaziergängen rund um Amrum herum „einlesen“. Mit Bildern aus Natur und Geschichte, Skizzen und Zeichnungen fallen die Schautafeln auf und laden Gäste ebenso wie Insulaner ein, sich näher mit Landschaft und Historie zu beschäftigen. „Es ist toll, wenn die Jugendlichen ihr Handy mal beiseite legen und merken, wie schön Natur sein kann. Hier haben sie dann die Möglichkeit, sich noch näher über das zu informieren, was sie gerade live gesehen haben“, lobte ein Besucher, der zufällig während der Einweihung mit seiner Familie vorbeikam.

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