zur Navigation springen

Mensch des jahres 2013 : Als Sieger können sich alle fühlen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Mit der Ehrung erfuhr die diesjährige Aktion des Insel-Boten ihren Höhepunkt. Erneut hatte es sich Amtsvorsteherin Heidi Braun nicht nehmen lassen, die Laudatio zu halten sowie Urkunden und Blumen zu überreichen.

von
erstellt am 14.Dez.2013 | 08:00 Uhr

Mit der Ehrung der „Menschen des Jahres 2013“ erfuhr die diesjährige Aktion des Insel-Boten ihren Höhepunkt. Erneut hatte es sich Amtsvorsteherin Heidi Braun nicht nehmen lassen, die Laudatio zu halten sowie Urkunden und Blumen zu überreichen. Vorgenommen wurden die Ehrungen im Beisein von Amtsdirektorin Renate Gehrmann im Trauzimmer des Amtsgebäudes, wo die Erstplatzierten und weiteren Sieger ihre Auszeichnungen im Rahmen einer Feierstunde bei Kaffee und Kuchen entgegen nehmen konnten.

Als „tolles Engagement“, das es wahrlich wert sei, gewürdigt zu werden, bezeichnete Heidi Braun die Arbeit der Gewinner Beate und Brar Nissen. Die waren vom Insel-Boten für ihre vorbildliche Jugendarbeit unter dem Dach der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) nominiert worden und hatten die Mehrheit der Stimmen auf sich vereint. Bemerkenswert seien die vielen Fahrten mit den Jugendlichen auf das Festland. Zudem könnte die Föhrer DLRG-Mannschaft, mittlerweile eine der größten, die bei Wettkämpfen antrete, bei diesen Vergleichen gut mithalten. „Würde das DLRG-Training keinen Spaß machen, wären nicht so viele Jugendliche voller Freude dabei.“

Als Gewinner aber dürften sich alle Teilnehmer fühlen, betonte Heidi Braun, deren Nominierung aus sehr persönlichen Anlässen erfolgt sei. So hatte Hark Münster seiner langjährigen Lebensgefährtin Karin Büschker vor einigen Monaten eine Niere gespendet. Ein Liebesbeweis für die Partnerin und ein Zeichen, um anderen Menschen Mut zu machen. Oder, als dritter im Bunde, Marcus Hausmann. Der Amrumer, selbst an Mukoviszidose erkrankt, ist unermüdlich im Einsatz für andere Betroffene. Denen gebe er Kraft, so Heidi Braun, da er dafür stehe, dass man mit der unheilbaren Stoffwechselkrankheit auch alt werden könne – entgegen den nicht unbedingt positiven Prognosen.

Der Tier- und Naturschutz sowie der Erhalt friesischen Kulturguts hatten in den Vorjahren im Fokus gestanden, blickte Insel-Boten-Redakteurin Petra Kölschbach in ihrer Begrüßung zurück, in diesem Jahr setzen sich die Nominierten allesamt für das Leben und die Gesundheit ihrer Mitmenschen ein. Dass allen dafür Dank und Respekt gebührt, empfanden offensichtlich auch die Leser, die noch zahlreicher abstimmten als in den Vorjahren. Mehrheitlich für Beate und Brar Nissen, die nun am Landesentscheid der Aktion „Menschen des Jahres 2013“, die vom Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag und der Flensburger Brauerei veranstaltet wird, teilnehmen.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen