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führungswechsel auf föhr : 20 Rosen für die scheidende Chefin

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der 1994 in Wyk gegründete Verein hat mit Jan Lehmann einen neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem Elke Schultz dieses Amt 20 Jahre lang innehatte und sogar ein Gründungsmitglied des Vereines ist.

Der 1994 in Wyk gegründete Betreuungsverein Föhr-Amrum hat mit Jan Lehmann einen neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem Elke Schultz dieses Amt 20 Jahre lang innehatte und sogar ein Gründungsmitglied des Vereines ist. Einen Strauß von 20 bunten Rosen, stellvertretend für 20 bunte Jahre, überreichte Karin Köhler, eine der drei hauptamtlichen Betreuer. Sie unterstrich damit ihren Dank für die jahrelange gute Zusammenarbeit.

Der „Neue“, Jan Lehmann, der hauptberuflich bei einem ambulanten Pflegeteam tätig ist, weiß genau, was auf ihn zukommt, denn er lenkt bereits seit drei Jahren die Vereinsgeschicke als stellvertretender Vorsitzender mit. Diese Aufgabe hat jetzt Martina Slawik-Schlue übernommen, zum neuen Schriftführer wurde Helge Petersen aus Wrixum gewählt.

Kassenwartin bleibt Kathrin Kreuseler, die in ihrem Kassenbericht von einer recht stabilen Haushaltslage berichten konnte, auch wenn im vergangenen Geschäftsjahr eine große Summe ausgegeben wurde. Es sei ein geplanter Verlust aufgrund einer großen Feier gewesen, so Kreuseler. „Aber wir wussten, wir konnten es uns leisten. Und das taten wir dann auch. So konnten wir mal danke sagen.“ Während einer kurzen Übergangszeit hätte man auch doppelte Personalkosten gehabt, berichtete die Kassenwartin weiter, diese fielen zukünftig aber wieder weg.

Derzeit betreue der Verein mit 2,5 Stellen hauptamtlich 95 Menschen, so Karin Köhler, die mit ihren beiden Kolleginnen Alke Leverenz und Evelyn Beller hinter diesen 2,5 Stellen steht. „95 zu Betreuende für 2,5 Stellen ist sehr viel“, gestand Köhler, weshalb sie sich besonders auf die inzwischen eingearbeitete Verstärkung Evelyn Beller freut, die als Diplom-Sozialpädagogin seit August 2014 das Team unterstützt. Amtsgericht und Kreis fragten häufig nach weiteren Betreuern, so Köhler, die es immer sehr bedauerte, auch mal „nein“ sagen zu müssen. Eine große Hilfe für die gesetzlichen Vertreter seien deswegen die 33 Ehrenamtlichen, die sich um weitere 37 Personen kümmerten.

Diese zu unterstützen und zu beraten, sei eine wesentliche Aufgabe der so genannten „Querschnittsarbeit“. Die Beratung der ehrenamtlichen Betreuer, das Erstellen von Vorsorgevollmachten sowie die Organisation diverser Informationsveranstaltungen und Schulungen nehme die meiste Zeit der Querschnittsarbeit in Anspruch, berichtete Alke Leverenz. Glücklicherweise habe sich die Förderung von Kreis und Land im letzten Jahr geändert. War man zuvor auf Pauschalsummen angewiesen, werde jetzt nach Aufwandsnachweis gezahlt. „Wir bekommen allmählich alles bezahlt, was wir auch brauchen“, freute sich Leverenz, die allerdings einschränkte, dass entsprechende Nachweise von Jahr zu Jahr neu zu erbringen seien.

Ein ganz besonderer Dank ging an die Verwaltungsfachkraft Elke Petersen, die seit Dezember (wieder) im Büro des Vereines zu finden ist und demnächst eine Weiterbildung zur Betreuungsassistentin macht, was sie berechtigt, fachkundige Anträge vorzubereiten und damit schon einmal viel Arbeit abpuffern kann.

Wer sich für die Arbeit des Betreuungsvereines interessiert, Fragen hat oder eine (kostenlose) Beratung benötigt, kann unter ✆ 04681/2797 einen Termin vereinbaren. Über diese Nummer ist auch die Vorsorgelotsin Heike Pohl zu erreichen, die nach Rücksprache sogar Hausbesuche macht.

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erstellt am 24.Mär.2015 | 17:00 Uhr

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