Umzug durch Kiel : Zweiter Platz bei den Krachmachern

Die Truppe von „HörBar“ während des Umzuges.
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Die Truppe von „HörBar“ während des Umzuges.

Die Gruppe „HörBar“ des Husumer Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerks erreichte beim „Krach-mach-Tach“ auf der Kieler Woche den zweiten Platz beim Auftritt der Musiker mit und ohne Behinderung.

shz.de von
28. Juni 2014, 09:00 Uhr

Menschen mit und ohne Behinderung setzten während der Kieler Woche mit einem Talentwettbewerb auf der Jungen Bühne Kiel und dem „Umzug der Krachmacher“ gemeinsam ein Zeichen für mehr gelebte Vielfalt in unserer Gesellschaft. Die Parade – mit selbst gebauten Instrumenten und künstlerischen Darbietungen – zog durch die gesamte Kieler Innenstadt. Die Teilnehmer wetteiferten um die kreativste Performance. Dabei erreichte „HörBar – alles inklusive“ des Husumer Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerks den zweiten Platz. Der erste Preis ging an die Gruppe „Lautstark“ der Stiftung Mensch aus Wacken.

Bewertet wurden die Auftritte der Musiker mit und ohne Behinderung unter anderem von den Juroren Klaus Schlie, Präsident des Kieler Landtags, Sozialstaatssekretärin Anette Langner und Sascha Jahn vom Management des Wacken Open Air. Für die Moderation sorgte Carsten Kock.

„Der Krach-mach-Tach funktioniert. Er regt an, über Inklusion nachzudenken. Wir brauchen Veranstaltungen wie diese, um wachzurütteln“, sagte Schlie. „Mit dem Krach-mach-Tach haben wir 2010 eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die ein Zeichen setzen möchte: Es ist völlig normal, verschieden zu sein“, ergänzte Ulrich Hase, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung. Er überreichte den beiden erstplatzierten Bands und „Krachmachern“ bei der Siegerehrung Preise in Höhe von bis zu 1000 Euro.

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