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Auftakt der Fest-Saison in Friedrichstadt : Zwei Tage Grachten-Weihnacht

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Adventszeit in Friedrichstadt beginnt mit der Grachten-Weihnacht an zwei Tagen in der ganzen Altstadt. Verschiedene Stationen laden zum Verweilen, Kaufen oder Mitmachen ein.

Auch wenn der Kreis Nordfriesland den Geschäftsleuten in Friedrichstadt untersagt hat, am ersten Advent anlässlich der Grachten-Weihnacht ihre Geschäfte zu öffnen, findet die Veranstaltung statt. Morgen und Sonntag (30.) ist jeweils von 11 bis 18 Uhr das Bummeln durch die Stadt angesagt.

Ein ganz klein wenig hat die weit über die Grenzen der Region hinaus bekannte Friedrichstädter Kulturnacht als Vorbild für die Grachten-Weihnacht gedient, denn es soll eine besondere Veranstaltung werden, die sich von den vielen Weihnachtsmärkten in der Region unterscheidet. Der Marktplatz, auf dem früher in der Vorweihnachtszeit die Buden aufgebaut waren, ist für einen Weihnachtsmarkt etwas zu groß, zudem konzentriert sich dann alles auf nur auf einen Punkt. Das wollen die Veranstalter aber vermeiden, wie Christiane Möller von Lübcke sagt. Sie haben daher die Aktivitäten der Grachten-Weihnacht nahezu über die ganze Altstadt verteilt.

Parallelen zur Kulturnacht weist auch der Flyer auf, denn darin gibt es eine Karte der Innenstadt mit neun eingezeichneten Zielen. Die zweitägige Veranstaltung findet mit Verkaufs-und Aktionen in dem Holländischen Stuben, auf dem Stadtfeld, in der evangelischen Kirche, im Stadtmuseum Alte Münze, auf dem Marktplatz, im historischen Tischlereimuseum, im Remonstrantenhaus, in der Prinzenstraße und in der Keramik-Werkstatt Stümpel statt. Dort können beispielsweise Kronlichter aus Ton selbst gestaltet werden, Kinder mit Glasperlen arbeiten und zudem wird ihnen dort etwas vorgelesen.

Im Städtischen Museum Alte Münze dürften sich die Besucher in alte Zeiten versetzt fühlen, denn eine Art Lotterie wird gespielt, das Nikolausdrehen. Die evangelische Kirche beteiligt sich mit ihren Pfadfindern, die Brot für die Welt gebacken haben und zusätzlich mit heißen Maronen, Stockbrot, Glasperlen und Austernkerzen verkaufen.

Ein besonderer Höhepunkt ist das Kunstprojekt „Du und dein (W)-Ort – Porträts grenzenlos“. Die Künstler Ann-Kristin Jahrmann und Laurenz-Alexander Schettler aus Kappeln wollen in ihrem Kunstpavillon auf dem Marktplatz Menschen aus Friedrichstadt und Umgebung mit einem persönlichen Gegenstand ihrer Wahl, der auch gern etwas mit der Stadt zu tun haben darf, porträtieren. Dabei sitzen die Teilnehmer auf einem Stuhl und werden vor immer dem gleichen Hintergrund fotografiert. Abgerundet wird die Aktion durch eine persönliche Aussage über die Stadt: „Denke ich an Friedrichstadt....“. In mehreren Orten Schleswig-Holsteins sowie in Dänemark sind die beiden Künstler mit ihrem Projekt aufgetreten. Beide wollen künstlerisch der Frage nachgehen, was Menschen heutzutage mit ihrem Wohnort verbindet, welche Beziehung sie zu ihm haben und ob sich Unterschiede innerhalb einer Gemeinde und zwischen den Orten feststellen lassen.

Die Grachten-Weihnacht in Friedrichstadt beginnt morgen um 11 Uhr . Die Stände schließen um 18 Uhr. Auch am Sonntag (30.) findet sie zu den genannten Zeiten statt.

 

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erstellt am 28.Nov.2014 | 12:00 Uhr

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