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Stadt Husum und Bundeswehr : „Zwei starke Partner“

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mehr als 300 Gäste kamen zum gemeinsamen Jahresempfang der Stadt Husum und der Bundeswehr in die Fliegerhorstkaserne.

von
erstellt am 04.Feb.2017 | 12:00 Uhr

„Die Bundeswehr und die Stadt Husum sind starke und gute Partner“, stellte Bürgervorsteher Peter Empen mit Blick auf seine Zuhörerschaft zufrieden fest. Denn die war zahlreich in die Fliegerhorstkaserne geströmt: Mehr als 300 Gäste in Zivil und Uniform nutzten die Gelegenheit zum Austausch beim traditionellen gemeinsamen Jahresempfang. „Wenn die Soldatinnen und Soldaten von Husum als Wohlfühl-Garnisonsstadt sprechen, sind wir mächtig stolz darauf.“

Das hatte zuvor auch Oberst Arnt Kuebart, der Standortälteste der Storm-Stadt und Kommodore des Flugabwehrraketengeschwaders 1, unterstrichen und unter anderem hervorgehoben, dass der Spielmannszug Rödemis bei der Kommandoübergabe des Geschwaders auf dem Marktplatz für das fehlende Musikkorps der Bundeswehr eingesprungen sei. Und diese Aufgabe, für die die Spielleute ja eigentlich gar nicht geschult seien, mit Bravour erledigt habe.

Nach einem kurzen Rückblick auf die Aktivitäten und Auslandseinsätze seines Verbandes und des ebenfalls in Husum stationierten Spezialpionierregiments 164 „Nordfriesland“ in den vergangenen Monaten gab er einen Überblick auf die Vorhaben, die derzeit und im weiteren Verlauf des Jahres anstehen. Er verwies darauf, dass auch beim Schutz des laufenden EU-Sondergipfels auf Malta Husumer Soldaten mit dabei seien.

Natürlich kam bei beiden Rednern die Weltlage nicht zu kurz. Kuebart sprach über die Nervosität der Nato-Partner an der Ostflanke des Bündnisses und das als Reaktion auf die unsicherer gewordene Situation die Landesverteidigung wieder mehr in den Fokus rücke. Empen beklagte die Informationsüberflutung durch elektronische Medien und dass Populisten sich diese für ihre Zwecke zu Nutze machen können. Und beide rieben sich an der neuen US-Administration: Während Empen den Begriff der „alternativen Fakten“ aufs Korn nahm, fischte sich Kuebart die mögliche Übernahme von Wahlkampf-Slogans heraus – um gleich einzuschränken: „,Make Husum great again‘ brauchen wir gar nicht – Husum ist bereits great!“

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