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Husumer Nachrichten

23. Oktober 2017 | 14:26 Uhr

Behrendorf : Zwei Mühlen mehr als gedacht

vom

Bürgerwindpark in Behrendorf weist größere Kapazität auf als von den Planern anfänglich berechnet.

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2013 | 08:07 Uhr

Behrendorf | Bevor Bürgermeister Jens Andreas Carstensen die Einwohnerversammlung in Behrendorf eröffnete, diskutierten die Gemeindevertreter über das Thema Windkraft. Dabei ging es um die nächtliche Schallreduzierung der Windräder, um das Ergebnis des Schall- beziehungsweise Lärmgutachten einzuhalten. Auch die Befeuerung der Anlagen als Signal für den Flugverkehr kam dabei zur Sprache. Sobald die Technik dies ermögliche, sollen die Anlagen mit dieser Signaltechnik ausgestattet werden.

"Vor fünf Jahren haben wir damit begonnen, Windeignungsflächen zu finden", erinnerte Carstensen." Weiter sei das Dörpshus geplant und gebaut worden. Außerdem habe man den Flächennutzungsplan und Bebauungsplan für den zweiten Bürgerwindpark geändert. "Und aktuell stehen wir in der Änderung des Flächennutzungsplans für den dritten Bürgerwindpark." Nun haben die Planer festgestellt, dass auch im zweiten Bürgerwindpark noch zwei Mühlen aufgestellt werden können. Dies bedeutet, dass die Änderung des B-Plans aufgehoben werden musste, um ihn den neuen Gegebenheiten anzupassen. Eine der Anlagen stünde verhältnismäßig dicht zur Schulstraße. Die gesetzlich vorgeschriebene Abstandsregelung sei zwar eingehalten, dennoch sollte man die Bewohner in die Planungen mit einbinden, war die einhellige Meinung des Gemeinderates. Laut Tagesordnung war eigentlich ein erneuter Beschluss zur Änderung des Bebauungsplanes vorgesehen. Doch das wurde verschoben. Stattdessen soll es zu diesem Thema eine Einwohnerversammlung geben. Ein Planer und ein Schalgutachter sollten die Gesamt-Situation erläutern. Ziel sei ein Stimmungsbild der Bevölkerung zu erhalten.

Mit Sorgenfalten beschäftigten sich die Gemeindevertreter mit den Schmutzwasser-Gebühren des Jahres 2012. Das Aufkommen sei sehr stark gesunken und damit die Einnahmen dramatisch eingebrochen. So wurde berechnet, dass im vergangenen Jahr pro Haushalt gut zwölf Kubikmeter Wasser weniger genutzt wurden. Fast 9000 Euro Minus wies die Abrechnung auf, die aus der Rücklage bestritten werden konnte, die auf 13 600 Euro geschrumpft ist.

Das lange nicht mehr genutzte Schwimmbad soll komplett abgerissen werden. Die Pumpen sollen aber verkauft werden. Auch die Platten werden für eigene Gemeindezwecke eingesetzt.

Derzeit werden Fernwärmeleitungen in Behrendorf verlegt. Dabei stellte sich die Frage, ob das Dörpshus an das Fernwärmenetz angeschlossen werden sollte. Nach längerer Diskussion stimmte der Gemeinderat dem zu. Abgelehnt wurde dagegen die Ausgabe von Schwimmbadkarten für das Freibad Viöl.

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