Familienbildungsstätte Husum : Zurück an der Spitze

Siegfried Schulze-Kölln (l.) und Volker Schümann begrüßen Heike Bayer.
Siegfried Schulze-Kölln (l.) und Volker Schümann begrüßen Heike Bayer.

Leitungswechsel in der Familienbildungsstätte/Mehrgenerationenhaus: Heike Bayer ist wieder da.

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27. Juli 2018, 11:00 Uhr

Ein wenig schneller als geplant war der Wiedereinstieg denn doch: Heike Bayer ist aus der Elternzeit zurückgekehrt und hat ihre Funktion als Geschäftsbereichsleitung der Evangelischen Familienbildungsstätte (FBS), dem Mehrgenerationenhaus und den Familienzentren Husum und Viöl, Einrichtungen des Diakonischen Werks (DW) Husum, wieder übernommen. DW-Geschäftsführer Volker Schümann und Heike Bayer dankten Martina Radtke, die die Leitung interimsweise inne hatte, für die geleistete Arbeit. Sie ist jetzt Leiterin einer stationären Jugendhilfe-Einrichtung.

Sie seien froh, dass es ein guter, glatter und unproblematischer Übergang war – auch unter zwischenmenschlichen Aspekten, wie Schümann und Heike Bayer erklärten. Denn die Arbeit mit Personen „sei nicht neutral, sondern von Emotionalität geprägt“. Besonders betonte Schümann, dass speziell für die Mitarbeiterinnen des Diakonischen Werks die Familienplanung, Mutterschaft und Berufstätigkeit absolut nicht im Widerspruch stehen müssen, insbesondere für Frauen in Leitungsfunktionen. Die durch Elternzeit verursachten personellen Übergänge können sanft gestaltet werden. Ein besonderer Dank beider gilt den Mitarbeiterinnen in der Verwaltung der FBS, Jutta Oesterle und Eike Christiansen, die den Wechsel von Heike Bayer auf Martina Radtke und wieder zurück mitgetragen haben.

Auch der Aufsichtsratsvorsitzende Siegfried Schulze-Kölln lobte den „hervorragend gelungenen Wechsel, der von allen personell mitgestaltet“ worden sei. Dies sei eine „bewundernswerte Arbeitsgrundlage“, bei der der christliche Gedanke des Miteinanders zum Ausdruck komme.

Heike Bayer (39) freute sich, dass sie so gut, offen und vertrauensvoll wieder aufgenommen worden sei – von den Mitarbeiterinnen, den Ehrenamtlichen und den Kursleiterinnen und -leitern. Im Moment sei Bewegung nicht nur im Team, sondern auch in der häuslichen Organisation, die mit zwei kleinen Kindern mitunter schon eine Herausforderung sein könne.

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