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Zum ersten Mal in Niebüll : Zuhörer schwärmen in höchsten Tönen

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Landesmeisterschaft der Spielleute erstmals in Niebüll. Formationen aus Schleswig-Holstein und Hamburg musizierten um die Wette. Plöner und Hattstedter auf dem Siegertreppchen.

„Ihr habt unser großes Musikfest super vorbereitet!“ Dieses Lob spendete der Präsident der Spielmannszugvereinigung Schleswig-Holstein Kay Pries am Wochenende dem Vorsitzenden des Freien Fanfarenzuges Niebüll (FFN) Werner Sönnichsen zum Auftakt der 25. Landesmeisterschaft der Spielleute. Zum Wettbewerb auf dem Areal des Schulzentrums Niebüll traten zwölf Formationen aus Schleswig-Holstein und Hamburg an. Im Stadion wurde marschiert und in der Stadthalle musiziert. Zuschauer aus Stadt und Land erlebten ein farbenfrohes und klingendes Bild.

Grußworte der gastgebenden Stadt Niebüll sprach Bürgermeister Wilfried Bockholt. Auch er dankte dem FFN, dass er es geschafft hat, die Meisterschaft nach Niebüll zu holen. Mit dem musizierenden Volk dankte er dem Wettergott, dass er den Regen auf die Nacht vorverlegt hat. Von den musizierenden Gästen wünschte er sich, dass sie viele gute Eindrücke aus der gastgebenden Stadt mitnähmen. Bockholt: „Sie feiern ein Fest. Wir feiern mit.“ Beim Blick auf die im Stadion aufmarschierten Formationen sprach er von einem selten gewordenen Bild, das Erinnerungen an Kindheit und Jugend wachruft.

Bevor es in den Wettbewerb ging, legten die Spielleute das Gelöbnis ab, die Entscheidungen der Jury anzuerkennen. Die Juroren versprachen, nach bestem Wissen und Gewissen zu werten. Danach spielte der Musikzug Plön von 1999 das Schleswig-Holstein-Lied.

Die Spielmannsmusik hat militärischen Ursprung, erklärte Prieß. „Doch sie hat sich im Laufe der Zeit gewandelt.“ Es sei eine andere Musik geworden – moderner vor allem, wenngleich in wesentlichen Zügen alte Tradition erhalten geblieben. Das gilt vor allem beim Marschieren, das klappen muss, wenn es ein Bild geben soll, das ein wenig Gänsehaut erzeugt. Bei der Musik kommt’s auf Klangreinheit, Rhythmik, Dynamik mit einem abgewogenen „Laut-Leise“ und Harmonie an.

Begeistert zeigte sich der Landesvorstand der Spielleute, dass der Schlussakkord auf dem Rathausplatz vor einer größeren Zuschauerkulisse stattfand. Dorthin marschierten die Spielmanns- und Musikzüge im Umzug durch die Stadt. Und auf dem Rathausplatz wurden auch die Sieger und Platzierten ausgerufen.

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erstellt am 09.Sep.2013 | 12:15 Uhr

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