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"NF-Cup" im Sophien-Magdalenen-Koog : Zeltstadt für 500 junge Handballer vorbereitet

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"NF-Cup" bedeutet Sport und Partystimmung. Nach den erwachsenen Handballern belegen ab heute die jungen Spieler die Zelte im Sophien-Magdalenen-Koog.

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2009 | 10:12 Uhr

Nordfriesland | Noch ist die zum 29. Mal aus dem Boden gestampfte "Beduinen-Zeltstadt" im Sophien-Magdalenen-Koog verwaist. "NF-Cup-Bürgermeister" Ulli Christiansen atmet noch einmal tief durch - denn mit seiner Ruhe dürfte es heute Nachmittag vorbei sein, wenn rund 500 Jugendliche die Zelte erobern werden. Nachdem am vergangenen Wochenende gut 1000 erwachsene Handballer aus 123 Mannschaften der Republik dort ihr kurzfristiges Domizil hatten, werden knapp 60 Jugendmannschaften anreisen, um beim "NF-Cup 2009" in zehn Hallen der Region in den Klassen "Minis", C-, A- und B-Jugend um Pokale zu kämpfen.

Vor zehn Tagen hat das Team um Ulli Christiansen auf der vom Altbürgermeister der Gemeinde Reußenköge, Johann-Ludwig Ingwersen, zur Verfügung gestellten Koppel das Lager aufgebaut. "Das ist immer ein gewaltiger Kraftakt. Eigentlich müssen wir ein bisschen verrückt sein. Doch alle sind hochmotiviert", weiß Turnierleiter Wolfgang Dyck vom Bredstedter Turn- und Sportverein. Überhaupt ist er froh über die zahlreichen freiwilligen Helfer um Ulli und Helga Christiansen. Ohne sie alle würde nichts gehen.
Organisatoren ziehen mit in die Zeltstadt

Camp-Chef Ulli Christiansen organisiert Zelte, Sanitär-Container, sorgt für Strom und Wasser, Ehefrau Helga kümmert sich um den jedesmal hoch frequentierten Zelt-Kiosk und ist für Ein- und Verkauf zuständig. Die Söhne Arne und Oke - wie der Vater leidenschaftliche Handballer - gehören ebenfalls zum Organisations-Team. Aber auch Tanja und Ralf Voigt, Thorsten Ketelsen, Timo Niestedt, Siegmund Friedrichsen und Christine und Thomas Wauer sind nicht mehr wegzudenken, lobt Wolfgang Dyck - ebenso wie seine Ehefrau Thekla, die ein wachsames Auge auf die Verpflegung der Sportler im Camp hat und ihren Mann während des zweitägigen Turniers unterstützt. Während der Wettkampf-Tage zieht das ganze Team mit ein in die "Zeltstadt".

Dort ist auch ein "Reha-Zelt" vorhanden, in dem sich Physiotherapeutin Erika Janßen mit ihren Fachkräften um die gebeutelten Sportler kümmert. Legendär, so sagt Dyck, sind die "Riesen-NF-Cup-Feten". Denn neben dem sportlichen Aspekt - das Turnier dient der Vorbereitung auf die neue Saison - genießen die zwischenmenschlichen Beziehungen einen hohen Stellenwert. So ist Jörg-Dieter Langhans vom IG Reinbek-Glinde schon das vierte Mal beim Erwachsenen-Cup dabeigewesen. "Ich möchte den NF-Cup nicht missen. Ich habe hier schon viele Handballer kennengelernt - und der Spaß kommt nie zu kurz."

Und wenn alles vorbei ist, geht es schon los mit den Vorbereitungen für den "NF-Cup 2010" und dem 30-jährigen Jubiläum.

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