zur Navigation springen

Breklum : Würdigung eines Visionärs und Machers

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das Hauptfußballfeld auf der Anlage des SV Germania Breklum heißt ab sofort Manfred-Otto-Stadion.

von
erstellt am 12.Sep.2017 | 09:00 Uhr

Acht Jahre ist es her, als der ehemalige Fußballobmann und -trainer Manfred Otto beim SV Germania Breklum genau am 28. Mai 2009 plötzlich und unerwartet starb. Mitten aus dem ehrenamtlichen Schaffen für „sein Kind“, den im Jahre 2010 eingeweihten Sportpark, wurde er herausgerissen. Nun würdigten die Ehrenamtler des Sportvereins noch einmal sein Schaffen als maßgeblicher Planer und Initiator des Sportplatzneubaues.

Das Hauptfußballfeld auf der Anlage heißt ab sofort Manfred-Otto-Stadion. Vereins-Chef Arno Borchardt enthüllte im Beisein der Witwe Maike Otto, Sohn Marco, Mutter Ingrid Jessen-Otto sowie vieler ehemaliger Weggefährten, Vereinsmitglieder und politischer Vertreter, dabei auch Bürgermeister Heinrich Bahnsen, einen dem Verstorbenen gewidmeten Steinfindling mit Namensgravur. „Manni war ein Visionär und Macher. Er hat Überzeugungsarbeit geleistet und selbst tatkräftig mit angepackt. Leider hat er ein Jahr vor Vollendung des Werkes – mitten in der Bauphase – mit 50 Jahren gehen müssen. Doch er hat uns ein großes Erbe hinterlassen, den Sportpark“, so Borchardt in seiner Laudatio. Damit nicht nur das Bauwerk als ein nachhaltiges bleibe, sondern auch sein Name, selbst für alle auch künftigen Vereinsmitglieder, sei der Schritt mit Einwilligung seiner Angehörigen erfolgt.

Dank gebühre dem Unternehmen Dohle und Horst Otto für Sponsoring des Steines und Transport. Joachim Otto habe für Bepflanzung gesorgt.

Breklums Gemeinde-Chef würdigte den ehemaligen Gemeindevertreter als einen Mann der Tat, der sofort die Chance erkannte, einen neuen Sportplatz mit Fördermitteln bauen zu können. Die Trassenplanung der Umgehungsstraße der B 5 sollte nämlich direkt über das Gelände der alten Sportanlage führen. Otto habe die Gemeindevertretung und den damaligen Bürgermeister Eberhard Steinke sofort mit ins Boot geholt. Die entscheidenden und langwierigen Schritte mit vielen Formalien wurden eingeleitet. Das Ergebnis könne sich nicht nur sehen lassen, es sei ein Vorzeigeprojekt geworden.

Bahnsen würdigte auch Manfreds Ottos Einsatz für die Jugendfußball und als Gründer des Fördervereins.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen