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Hochsaison im Winter : Wohnmobil-Armada in der Stadt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mit 20 Einheiten rückte ein Wohnmobilisten-Verein in Friedrichstadt an, die Grachten-Weihnacht lockt. Gleichzeitig will der schleswig-holsteinische Verein seine Jahresversammlung abhalten.

Zum Besuch der Grachten-Weihnacht heute (29. November) und morgen (30. November) in Friedrichstadt sind extra rund 20 Wohnmobilisten in das Holländerstädtchen gekommen. Der IARMC (Internationaler Alternativer Reise Mobil Club Schleswig-Holstein) hält dort seine Jahresversammlung ab. Friedrichstadt wurde als Ziel für die Mitgliederversammlung ausgewählt, wie die Vorsitzende Gudrun Hohnsbehn aus Vaale im Kreis Steinburg sagt, weil es einen modernen Wohnmobilstellplatz gibt und natürlich an dem Wochenende mit der Grachten-Weihnacht auch ein reizvolles Programm angeboten wird.

1992 beschloss der damalige Vorstand des Reise Mobil Club Schleswig-Holstein, den Club in einen eingetragenen Verein umzuwandeln. 22 Gründungsmitglieder kamen zusammen, um die Sache rechtskräftig zu machen, seither gibt es den IARMC mit Vereinssitz Hamburg.

Ihm gehören 25 rollende „Einheiten“ an. Die Mitglieder kommen aus dem ganzen Land und veranstalten regelmäßige Treffen, verräte Gudrun Hohnsbehn. Sei es zu Klönabenden, Paddeltouren oder Vorträgen. Die Homepage des Vereins wird regelmäßig von Mitgliedern mit Berichten und Bildern ihrer Touren bestückt, sei es durch den Iran, die Türkei, Georgien oder immer an der Küste entlang durch Frankreich.

Zielsetzung des IARMC ist es, wie es in der Satzung heißt, dass eine Gemeinschaft gebildet wird, in der jedes Mitglied für das andere da ist. Weiter will der Verein das Wissen um die Technik und Fahrtechnik erweitern und somit die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Der umweltgerechte Umgang mit Reisemobilen steht bei den Mitgliedern im Vordergrund. Die Gemeinden und Kommunen sollen durch Beratung und materielle Zuwendungen in die Lage versetzt werden, für eine umweltgerechte Entsorgung von Grauwasser, Fäkalien und anderen Abfällen sorgen zu können. Um dies zu erreichen, werden Seminare und Kurse veranstaltet, ein Umweltschutzkonzept erstellt, mit Gemeinden und Kommunen Kontakte aufgenommen und nach finanziellen Förderern gesucht. Zudem sind im Rahmen der Völkerverständigung Treffen mit ausländischen Reisemobilclubs und der Bevölkerung sowie organisierte Reisen im In- und Ausland zu planen.

Eigentlich sei es mittlerweile egal, ob Reisen mit dem Wohnmobil im Sommer oder Winter unternommen werden, denn die Technik, speziell die der Gas-Heizungen sei so weit fortgeschritten, dass es bei der Beachtung einiger kleiner Regeln eigentlich keine Probleme bei Minusgraden geben sollte.

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erstellt am 29.Nov.2014 | 07:00 Uhr

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