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Husumer Nachrichten

17. Oktober 2017 | 04:34 Uhr

Wohin mit dem historischen Schiffsteil?

vom

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

WEsterhever | Schon seit längerem beschäftigt ein historisches Schiffsteil die Gemeindevertreter von Westerhever. Es geht um die Frage, wo das Bratspill, eine Art Winde, öffentlich gezeigt werden soll. Und auch in der jüngsten Sitzung des Gremiums fand sich keine Lösung. Der Antrag eines Bürgers, ein Verkehrskonzept für die Präsentation des Gegenstands, der vermutlich aus dem 17. oder 18. Jahrhundert stammt, im Ortsteil Stufhusen zu erarbeiten, wurde in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung negativ beschieden.

Das geschichtsträchtige Schiffsteil war 2011 von der Nordsee im Vorland angeschwemmt worden. Es wurde geborgen und konserviert. Für den Standort in Stufhusen lagen bereits detaillierte Pläne und auch eine Förderzusage der Aktiv-Region Südliches Nordfriesland vor. Doch die Gemeindevertreter haben den Platz inzwischen abgelehnt (wir berichteten). Die Mehrheit fürchtete ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und damit verbundene Parkplatzprobleme. Auch für den zweiten Antrag desselben Bürgers fand sich nun ebenfalls keine Mehrheit.

Auch das Thema Schnelles Internet per Glasfaser stößt im Gremium auf Ablehnung. Aus Solidaritätsgründen hatte Bürgermeister Roland Reckziegel vorgeschlagen, der Ort möge Anteile für 5000 Euro an der Bürger-Breitband-Netzgesellschaft (BBNG) erwerben. Dafür konnte sich die Runde nicht erwärmen. Einstimmig votierte sie jedoch für die Mitgliedschaft in der LTO (Lokale Tourismus-Organisation), sie ist die Nachfolgerin der Tourismus-Zentrale Eiderstedt. Man beschloss außerdem die Änderungen im Flächennutzungs- und in den entsprechenden Bebauungsplänen, um eine Erweiterung des Deich-Parkplatzes zu ermög lichen. Zugestimmt wurde auch dem Vertrag mit der Kirche über den Betrieb des Friedhofs, nachdem einige Details neu geregelt wurden. Die Beteiligung Westerhevers an den Altlasten beläuft sich auf 565 Euro.

An alle Gemeinden ging die Aufforderung des Kreises Nordfriesland, Schöffen für die Jugendgerichtsbarkeit vorzuschlagen. Die Gemeindevertreter einigten sich auf Petra Eilert-Pahl.

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