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Nordstrand begeistert : Wo die Seele baumeln darf

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein stabiles Hochdruckgebiet – die Urlauber auf Nordstrand sind begeistert. Nicht nur vom klaren Wasser der Nordsee, sondern auch von der Weite und Ruhe der Insel. Und dennoch, bei Bedarf ist das Festland schnell erreicht.

Nordstrand hat immer was zu bieten, ohne dass gleich der vielerorts gefürchtete Trubel ausbricht. Die „Insel an Land“ – wie der seit einiger Zeit geltende neue Werbeslogan der Kurverwaltung lautet – bietet den Gästen das, was sie lieben und schätzen: Ruhe und Erholung finden und doch nahe am Puls der Zeit zu sein. Der Damm macht es möglich, die Verbindung zum Festland, wo jedem der will das pure Leben und die Abwechslung empfängt. Schon zum fünften Mal ist Hannelore Metzger aus Frankfurt am Main auf das Eiland gekommen. Sie genießt mit ihren Kindern Katja (13) und Holger (9) das Leben am Fuhlehörner Strand. Besseres wie hochsommerliches Wetter hätte ohnehin nicht passieren können. Sie liebe es, gemeinsam mit den Kids im Watt zu buddeln, im aufgeschütteten Sand Burgen mitzubauen oder sich einfach nur im Strandkorb die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen. „Egal welches Wetter herrscht, auf Nordstrand gibt es nie Langeweile. Es wird viel geboten und die Gastronomie ist gut. Das ist etwas für Individualisten“, fasst die stressgeplagte Geschäftsfrau zusammen. Drei Wochen bleibe sie hier. Sie werde nur ganz wenig Abwechslung auf dem Festland suchen. Die Seele baumeln zu lassen, sei für sie das A und O und auch ihre Kinder würden das schätzen.

„Ich liebe die Weite Nordstrands und die Ruhe“, sagt Gisela Müller aus Solingen. Sie ist mit Sohn Jan Anton angereist und genießt zum zweiten Mal ein paar Tage Nordseeluft. Auch sie schwärmt vom Strandleben.Immer wieder erstaunt sie das Naturphänomen Ebbe und Flut. Ansonsten sei sie gerne zwischendurch im Schwimmbad oder genieße mit ihrem Sprößling die Spaßangebote der Kurverwaltung, wie Basteln oder die Kindernachmittage. Immer wieder interessant sei die Ausstellung der Schutzstation Wattenmeer und die vielfältigen Angebote der ehrenamtlichen Kräfte, wie nächtliche Wattwanderungen oder Vogelführungen. Eine Kutschfahrt zur Hallig Südfall und eine Piratenfahrt mit der Adler-Flotte stehe diesmal auf dem Plan ihres dreiwöchigen Ferienprogramms. Wenn alle Stricke reißen, biete ja Husum auch genug an.

Den Jungs vom Mehrgenerationenhaus aus Kiel im Alter zwischen acht und 13 Jahren macht das Wühlen und Bauen im Schlick sehr viel Spaß. Dabei spannen sie ihren Betreuer Jens Roscher immer wieder mit ein. „Nordstrand ist ideal für solchen Ferien-Freizeiten“, sagt er. Für eine Woche ist er im Kinder- und Jugendhaus St. Franziskus zu Gast. Nicht nur die muntere Truppe, sondern auch Rentner Franz-Josef Altmann aus Hamburg, interessiert die gerade laufende Deicherhöhungsmaßnahme sehr. So hätten sie kürzlich eine Baustellenführung mit dem HGV-Vorsitzenden Ralph Betzgen mitgemacht. Es sei erstaunlich, so Altmann, dass bis auf die Absperrungen und ein wenig Lärm kaum etwas davon zu merken sei. Sehr viele Urlauber würden sich für das Jahrhundertereignis interessieren. „Wir sind fünf Wochen hier und planen sehr viel Rad zu fahren, das Heimatmuseum und die drei Kirchen besuchen.“ Info: www.nordstrand.de.

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