Open-Ei-Festival in Witzwort : Witzwort rockt auf zwei Bühnen

Die Akteure und Sponsoren des Open-Ei in Witzwort freuen sich auf den 18. August.
Die Akteure und Sponsoren des Open-Ei in Witzwort freuen sich auf den 18. August.

Am 18. August findet zum zehnten Mal das Benefiz-Musikfestival Open-Ei statt. Sechs Bands machen Musik.

shz.de von
02. August 2018, 12:00 Uhr

Mehr als zwölf Stunden Musik und Aktion – und alles für einen guten Zweck – das gibt es am Sonnabend (18. August) in Witzwort. Organisiert von einem ehrenamtlichen Team, wird die Benefiz-Veranstaltung Open-Ei – der Name steht für „Offenes Eiderstedt“ – zum zehnten Mal auf dem Festplatz gefeiert. Der neue Bürgermeister und Schirmherr Jan Sievers wird gemeinsam mit Organisator Michael Nymand um 14 Uhr das kunterbunte Familienfest eröffnen. Es gibt Musik auf zwei Bühnen und parallel ein attraktives Rahmenprogramm.

Zum ersten Mal dabei sind Spieler der „Dithmarschen Prouds“. Sie zeigen, wie viel Spaß Baseball machen kann. Eine ebensolche Premiere feiert die Gruppe Imperium Lucedarum Stellarum, die die Zuschauer in die Welt des Mittelalters mitnehmen möchten. So werden einstudierte und improvisierte Kampfszenen vorgeführt oder in Szenen gezeigt, wie man im Mittelalter lebte. Die Kinder dürfen sich auf Hüpfburgen, Schminken, das Pfadfinderlager „Oase der Ruhe“, in das natürlich auch Erwachsene einkehren dürfen, und Ponyreiten freuen. Auch für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt. Das alles kann nur über Sponsoren finanziert werden, denn der Eintritt ist frei, und die Musiker verzichten auf eine Gage. Ziel der Veranstaltung ist es, Geld für den guten Zweck zu sammeln.

Geholfen werden soll diesmal dem Bunten Kreis Nord. Er ist ein Zusammenschluss aus Experten, wie pflegerischen Stationsleitungen, Psychologen, Ärzten, Seelsorgern und Sozialdienst-Mitarbeitern, die sich der sozialmedizinischen Nachsorge an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Heide und Neumünster verschrieben hat und der sich nur aus Spenden finanziert. „Es geht hier vor allem um die Nachsorge von chronisch kranken und schwerstkranken Kindern nach einem Aufenthalt im Westküsten-Klinikum. Darum kümmert sich ein Team von Fachkräften, die sowohl Eltern als auch Kinder bei der Bewältigung einer solchen Krisensituation unterstützen“, so Chefarzt Dr. Thorsten Wygold. Es gehe ebenso um Nachsorge von Früh- und Risikogeborenen.

Und es soll noch ein weiteres Vorhaben gefördert werden: die Anschaffung eines rollstuhlgerechten Karussells oder einer Rollstuhl-Schaukel. Wie gewohnt geht zudem ein Teil der Spenden an Jugendorganisationen in Witzwort und Umgebung. Eine Tombola soll zudem weitere Gelder einbringen. Kooperiert werde wieder, so Nymand, mit dem Weihnachtshaus Ahrenviöl. Er wird die Gelder aus dem Anleuchten zum ersten Advent mit in den Open-Ei-Fonds geben.

Bei der Musik gilt diesmal das Motto „weniger ist mehr“. Es treten sechs statt zehn Bands oder Interpreten auf. „Besser ist es, das haben mir viele Besucher gesagt, wenn die Gruppen länger spielen können als nur eine knappe Stunde“, erklärt Nymand. Für die Auswahl war federführend Catharina Fröse verantwortlich. Zum ersten Mal dabei ist das Eiderstedter Duo Vilou. Mit Geige und Gesang sorgen Marie-Lou und Kristofer Vio für einen nicht alltäglichen Music-Act aus den Bereichen Pop, Latin, Country, Swing, Gipsy bis Pop-Jazz-Chanson. Pace, eine Band mit Musikern aus Eiderstedt und Dithmarschen, spielt eigene Stücke im Stil der 1970er-Jahre. Als Strandpunk-Band bezeichnet sich die Gruppe Küstenschmutz aus Husum, die mit Lebensfreude und Komik ihr Publikum begeistern wollen. Wenn rockiger Sound auf melodische Klaviertöne und starke Stimmen trifft, dann sind die fünf Herren der Band Jedermannstherapie mit deutschen Texten und unterschiedlichen Musikstilen unterwegs. NoorRock, die Band von der Ostküste, die bereits im vergangenen Jahr mit deutschen Rock- und Pop-Eigenkompositionen punktete, ist wieder mit dabei. Die fetzige Rockmusik von Burning Fuse war bereits vor zwei Jahren auf der Open-Ei-Bühne zu hören. Durch das Programm führt diesmal DJ David Fierka. Für die After-Show-Party ist das Team von Marvin Jodehl da.

Infostände der örtlichen Vereine, Verbände und Institutionen stehen den ganzen Tag über parat. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Witzwort betreibt Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten. Wie in den Vorjahren wird kein Eintrittsgeld erhoben. Nymand hofft auf viele freiwillige Spenden.


Sponsoren sind Firma AVK (AutoVertriebKielsburg), Husumer Volksbank, BurgerKing Husum, GaLaBau Roland Kirsch, Zeltverleih Ahrenviöl, Zimmerei Heinz-Uwe Gloe, aktiv-Markt Pioch Witzwort, H & M Arbeitsbühnen, Oil-Tankstelle Witzwort, Sanitär – Heizung – Klempnerei Bernd Ingwersen, Malerbetrieb André Selke, Fahrschul-Zentrum NF, creative lounge, Osterhusumer Meierei, NordBrief, Pharisäerhof Nordstrand, Stadtwerke Husum, aus den Vereinen Witzworts mit Manpower sowie Landjugend Evershop.



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