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Ferienlager des Anglernachwuchses : Wissenswertes über und unter Wasser

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Zum 14. Mal traf sich der Angler-Nachwuchs Nordfrieslands zu seinem Jugendlager. In diesem Jahr war wieder der Westensee vor den Türen Kiels Ziel der Fahrt.

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erstellt am 21.Aug.2014 | 19:00 Uhr

Superwetter, gute Stimmung, tolles Angeln: Mit diesen Attributen lässt sich das Ferienlager des Kreisanglerverbandes kurz und knapp beschreiben. Zum 14. Mal traf sich der Angler-Nachwuchs Nordfrieslands zu seinem Jugendlager. In diesem Jahr war wieder der Westensee vor den Türen Kiels Ziel der Fahrt.

Das Betreuerteam um den neuen Kreisverbandsjugendleiter Alf Hansen hatte eine bunte Palette an interessanten Veranstaltungen zusammengestellt: Gleich am ersten Tag besuchte Jörg Ovens das Ferienlager und zeigte den Teilnehmern Tricks beim Fischen mit dem Drop-Shot-Rig, mit Wobbler und Gummifisch. Und was bei den Kindern natürlich gut ankam, Ovens brachte einen Wobbler und das dazugehörige Stahlvorfach als Präsent für jeden Teilnehmer mit.

Martin Purps, Fischereibiologe des Landessportfischerverbandes, hatte sogar ein kleines Zugnetz von einem Berufsfischer organisiert, um den Uferbereich des Westensees zusammen mit den Kindern gezielt abzufischen. In seiner Bildungsmaßnahme, die in einem außergewöhnlichen „Klassenraum“ unter freiem Himmel direkt am Seeufer stattfand, mussten dann die Jungangler bestimmen, welche Fische und Wassertiere sie bei ihrem Fischzug und auch bei Untersuchungen an einem nahegelegenen Bach gefangen hatten. Die Larven großer Libellen, eine kleine Quappe und sogar einige Kamberkrebse konnten unter der Lupe betrachtet und bestimmt werden.

Eine Überwasserwelt erschloss sich den jungen Leuten bei einer Kanutour auf dem alten Ringkanal der Eider. Ein weiterer fester Programmpunkt jedes Jugendlagers ist das sportliche Werfen der Angelruten, der Castingsport. In diesem Jahr führte Jannik Josten, der früher selbst einmal aktiver Castingsportler war, in den Umgang mit Rute und Rolle ein. Jorge Schulz vom FASV Schwabstedt gewann dann das traditionelle Casting-Lagerturnier.

Und dann war da natürlich noch das Angeln auf dem Westensee: Die jungen Leute waren kaum zu bremsen, als es darum ging, die Ruderboote des Landessportfischerverbandes zu besetzen und die Geräte an Bord zu bringen, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Mit Schwimmwesten ausgestattet machten sich die Nordfriesen bereit zur Angelfahrt. Beaufsichtigt wurden sie von den Betreuern Uwe Dittmann, Heiko Christiansen oder Andre Carstensen, die im motorgetriebenen Begleitboot jederzeit zum Eingreifen bereit waren. Gefangen wurden vor allem Raubfische. Die Barsche des Westensees sind weit über Schleswigs-Holsteins Grenzen hinaus bekannt. Und so kamen an jedem Tag mehrere große Exemplare in die Lagerküche, in der „Küchenchef“ Hans-Wilhelm Rost für deren fachgerechte Zubereitung sorgte. „Die jungen Leute sollen auch eine Ahnung davon bekommen, dass Fische erstklassige Lebensmittel sind und wie man sie schmackhaft zubereiten kann“, so Rost.

Im Jugendlager ging es aber auch darum, wer den größten Fisch landen konnte. Diesmal war es Dennis Rochel vom FASV Schwabstedt, der den größten Friedfisch fangen konnte. Julian Köster aus Jübek machte den Fang seines Lebens: 1,15 Meter lang war der Hecht, den er ins Boot holen konnte.

Das 15. Jugendlager wird voraussichtlich im Meldorfer Mielepark stattfinden.

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