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Husumer Wind-Messe : Windmesse lockt auch aus der Ferne

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der nationale Branchentreff im September 2017 ist bereits jetzt zu 85 Prozent ausgebucht – sehr zur Freude der Messe Husum & Congress.

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erstellt am 29.Dez.2016 | 16:00 Uhr

Ein aufregendes Jahr löst ein spannendes ab – oder umgekehrt. Bei der Messe Husum & Congress ist jedenfalls nicht wirklich Zeit zum Durchpusten. Ein Rück- und Ausblick mit Messe-Geschäftsführer Peter Becker.

Selbst in den geraden Jahren, wenn Hamburg als Ausrichter der Windenergie-Messe an der Reihe ist, gibt es keinen Zweifel: „Dreh- und Angelpunkt unseres Unternehmens ist immer der Wind“, sagt Peter Becker. So haben den nächsten Branchentreff im kommenden September bereits 85 Prozent der Aussteller fest gebucht – „zu diesem frühen Zeitpunkt eine absolut hohe Quote“, wie der Geschäftsführer der Messe Husum & Congress (MHC) vermeldet. „2015 haben wir den Grundstein für den weiteren Erfolg der Husum Wind gelegt. Unsere Partner in Hamburg haben in diesem Jahr eine ordentliche Veranstaltung abgeliefert und uns noch einmal zu einem richtig großen Schub verholfen.“ Nach Ansicht von Becker hat sich das seit 2014 im Wechsel umgesetzte Konzept, dass Hamburg den internationalen und Husum den deutschsprachigen Markt bedient, „total bewährt“. Die Hälfte der Fläche sei bereits am Ende der letzten Husum Wind vorbestellt worden. „Die sehr hohe Rebooking-Quote ist ein absolutes Qualitätsmerkmal“, so Becker. „Das zeigt, dass 2015 ein toller Erfolg war – unglaublich wichtig, denn man darf eines nicht vergessen: Wir haben drei Jahre lang keine Wind-Messe gemacht und es gab einige Aufregung und viele, die uns abgeschrieben haben.“ Zum Glück habe sich das Sprichwort „Totgesagte leben länger“ bewahrheitet.

Dass die Husum Wind eine Erfolgsmarke ist, weiß man spätestens jetzt auch in Indien. In diesem Jahr haben die Husumer erstmals ihre Kompetenz in Mumbai, dem früheren Bombay, bewiesen – in Kooperation mit der Intersolar, der größten Solarmesse dieses extrem bevölkerungsreichen Landes in Südostasien. „Wenn man mal in Indien war, stellt man fest, dass wir eigentlich keine Probleme haben“, bestätigt Becker, dass so eine Reise „total erdet“: 1,3 Milliarden Menschen mit nur eingeschränktem Zugang zur Energie und ebensolchem Verständnis für Umweltschutz und Ressourcen-Schonung. „Das ist ein Riesenbrett, das man bohren kann – und natürlich für uns als Dienstleister, als Plattform für neue Märkte ein hervorragender Einstieg gewesen.“ Derzeit stimmen sich die Beteiligten ab, ob es diesen Gemeinschaftsstand in Indien auch 2017 gibt.

Dagegen ist die Organisation der Hafentage und der Krabbentage in Husum längst beschlossene Sache: Die Verantwortung dafür hat die MHC am 1. April übernommen. „Die Hafentage sind natürlich eine Riesen-Herausforderung“, so Becker. In diesem Jahr sei man noch hervorragend vom vorigen Veranstalter – der Hafen-Event GmbH und der Husumer Werbegemeinschaft – unterstützt worden: „Insbesondere von Karl-Heinz Häuber und Peter Cohrs.“

Spezielle Anforderungen an das mehr als 30 Mitarbeiter zählende MHC-Team stellt zweifellos auch die Nordish Gaming Convention (NGC). Das Computerspiel-Event lockte in diesem Jahr 600 Teilnehmer ins Nordsee-Congress-Centrum. „Die Hütte ist aus allen Nähten geplatzt“, so Becker. „Wir hätten noch mehr Plätze verkaufen können, aber dann stellt sich irgendwann die logistische Frage, in die Messehalle umzuziehen – dann macht das Ganze deutlich mehr Aufwand.“ In den Online-Medien sei das Ereignis durch die Decke gegangen. „Wir wollen diese Veranstaltung professionell weiterentwickeln und daraus etwas machen, was ungewöhnlich ist, aber zu Husum passt.“

Letzteres trifft auch auf die Husumer Eiszeit zu – laut Becker „eine tolle Veranstaltung mit überregionaler Bedeutung“. Die Besucher kommen nicht nur aus Niebüll, Dagebüll und mit dem Bus aus Flensburg, sondern sogar aus Dänemark. Sonnabende, an denen sich über den Tag verteilt 1200 Gäste von dem besonderen Ambiente in der Messehalle angezogen fühlten, überzeugen Becker und sein Kreativ-Team: Es spricht nichts gegen eine jährliche Eiszeit – im Gegenteil. Auch die Do-it-yourself-Messe „einzigARTig“ schreit geradezu nach einer Wiederholung: 70 Aussteller und fast 3000 Tagesgäste können sich nicht irren.

Bleibt noch eine letzte Errungenschaft aus 2016: Die neue Dachmarke „Messe Husum & Congress“. MHC sei eine Aussage, dass Husum im Mittelpunkt stehe – „das wollten wir nach außen hin deutlicher machen“, erklärt Becker. Als überregionales Branding macht das Sinn.

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