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Streuner im Amt Viöl : Wilde Katzen belasten Etat

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Unterbringung von Fundkatzen geht ins Geld: Allein im Amt Viöl wurden im vergangenen Jahr mehr als zwei Dutzend streunende Katzen aufgegriffen. Untergebracht werden diese in der Regel im Tierheim Ahrenshöft.

Einen ungewöhnlichen Auftritt bekamen die Katzen in der Sitzung des Amtsausschusses Viöl. In seinem Bericht ging Amtsvorsteher Thomas Hansen auf die 2011 gestartete Gemeinschaftsaktion aller örtlichen Ordnungsbehörden im Kreis Nordfriesland ein. Hierbei geht es um die Unterbringung von Fundkatzen. „Auch in diesem Jahr wird diese Aktion fortgesetzt“, verkündete Hansen. Für das Amt Viöl ist diese Maßnahme mit einem Kostenaufwand von rund 900 Euro verbunden, rechnete er vor. Damit seien die Kosten gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent gesenkt worden. Im vergangenen Jahr wurden gut 25 Katzen im gesamten Amt Viöl aufgegriffen. Ob ausgesetzte oder streunende Katzen sei schwerlich zu unterscheiden, erläuterte Ordnungsamtsleiter Matthias Hurst. In der Regel würden sie im Tierheim Ahrenshöft abgegeben.

Das Land Schleswig-Holstein will den Landesentwicklungsplan (LEP) bis Ende 2016 neu formulieren, kündigte Hansen in seinem Bericht an. Parallel dazu soll auch der Regionalplan bis 2018 neu geschrieben werden. Hierzu nahm er zusammen mit Abteilungsleiter Martin Hurst an einer Regionalkonferenz teil. „An allen Themenständen zu den Bereichen Lebensqualität, Bildung und Wissen, Wirtschaft und Energie stand der Aspekt Schnelles Internet – Breitbandversorgung im Mittelpunkt der Konferenz.“ Dann wurde Walter Petersen als neuer stellvertretenden Amtswehrführer verpflichtet.

Passend dazu war auch Ute Gabriel-Boucsein, Geschäftsführerin der BürgerBreitbandNetz GmbH & Co. KG, eingeladen. In ihrem Bericht ging sie auf den derzeitigen Stand der Dinge ein. So sei bereits die Inbetriebnahme des Breitbandnetzes in der Pilotgemeinde Löwenstedt erfolgt (wir berichteten). Um den öffentlichen Anteil am Gesellschafterkapital von 25 Prozent zu erreichen, appellierte sie an Ämter, Städte und Gemeinden, ihren Anteil aufzustocken, um auch den kommunalen Stimmenanteil im Aufsichtsrat zu behalten. Derzeit würden intensive Verhandlungen mit den Banken unter Federführung der Investitionsbank geführt.

In einem weiteren Bericht ging es um das Thema „Nordfriesland – klimafreundlichster Kreis 2020“, das Klimaschutzmanager Gunnar Thöle und Diplom-Ingenieur Peter Bielenberg vorstellten. Dabei verwies Bielenberg auf die Möglichkeiten, Wärmenetze in ländlichen Räumen zu installieren. So hätten Löwenstedt und Goldelund örtliche Wärmenetze entwickelt und realisiert. „Aus ökologischer Sicht ist heute ein Hausbau ohne Heizung möglich“, so der Fachmann. Er stellte klar, dass die Ära des Heizöls bald vorbei sei.

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