zur Navigation springen
Husumer Nachrichten

12. Dezember 2017 | 13:54 Uhr

Hattstedt : Werden die Anwohner belastet?

vom

Gemeinde Hattstedt setzt bei der Sanierung des Amtswegs auf eine kleine Lösung. Noch unklar, ob Anlieger Beiträge zahlen müssen.

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2013 | 07:58 Uhr

Hattstedt | Mit dem Ausbau des Amtswegs befassten sich die Hattstedter Gemeindevertreter einmal mehr in ihrer letzten Sitzung der Legislaturperiode. Zuletzt hatte das Gremium aufgrund des Protestes der Anwohner mehrheitlich beschlossen, falls technisch möglich, eine kleine Lösung - sprich Reparatur des maroden Straßenbelages - zu wählen. Die Straßenoberfläche soll also abgefräst und verdichtet sowie mit einer neuen Asphaltdecke versehen werden. Der Gehweg soll dagegen so belassen werden, wie er ist. Damit sollten den Anwohnern insbesondere die Anliegerbeiträge von der Hand gehalten werden (wir berichteten). Bei der Entscheidung spielte die besondere Situation eine entscheidende Rolle. Der Amtsweg wird neben der B 5 am meisten befahren, weniger von den Anwohnern als von der Allgemeinheit. Zudem gibt es starke nächtliche Lärmbelästigungen.

Bürgermeister Ralf Heßmann erläuterte nun, dass erste Baugrunduntersuchungen ergeben hätten, dass die Tragschicht zwar sandig, aber möglicherweise doch wohl ausreichend ist, um die kostengünstigere Variante der Sanierung auf den Weg zu bringen. Die Ausschreibung ist bereits erfolgt. Bis zum Monatsende können noch Angebote abgegeben werden. Danach erfolgt die Auswertung. Druckplattentests sollen nun noch einmal endgültige Gewissheit bringen. Diese wird ein unabhängiges Unternehmen in den nächsten Tagen vornehmen. "Erst danach steht fest, ob Anliegerbeiträge laut Satzung erhoben werden müssen oder nicht", erläuterte Frank Feddersen von der Amtsverwaltung Nordsee-Treene. 75 Prozent im Verhältnis zur Grundstücksgröße wären dann zu zahlen. Die ursprüngliche Kostenschätzung ging von 42 000 Euro aus, jedoch inklusive Bürgersteig. Sie müssten auf fünf private Parteien, das Bankinstitut und das Amtsgebäude umgelegt werden.

Hinsichtlich der Öffnungszeiten der Kindertagesstätte Brückengruppe stimmte der Gemeinderat einstimmig zu, sie ab 1. August von bisher 13 auf 15 Uhr zu erweitern. Für 27 Kinder besteht dann Bedarf. Auch für eine weitere Fachkraft gab es grünes Licht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen