Besetzung von Ämtern und Gremien : Wer kriegt welchen Posten?

<p>Am 11. Juni konstituiert sich die Stadtvertretung im Rathaus.</p>

Am 11. Juni konstituiert sich die Stadtvertretung im Rathaus.

Husums Politik stellt sich nach der Wahl auf – bis zur konstituierenden Sitzung der Stadtvertretung sollen alle Personalien geregelt sein.

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26. Mai 2018, 12:00 Uhr

Wer kriegt welchen Ausschussvorsitz und wer darf auf welchen Posten? Knapp drei Wochen nach der Kommunalwahl wird in der Politik schon fleißig überlegt und verhandelt, wie die Gremien und Ämter in der neuen Legislaturperiode besetzt sein sollen. Vor dem 11. Juni, zur konstituierenden Sitzung der Stadtvertretung, sollen die offenen Fragen möglichst geklärt sein. Auch deshalb kamen die Fraktionsvorsitzenden am Donnerstagabend mit Vertretern der Verwaltung im Rathaus zusammen.

Zwar hält sich die Politik mit den Ergebnissen der bisherigen Verhandlungen noch zurück – einige Details drangen jedoch trotzdem nach draußen. So bestätigte Norbert Pfeiffer, der weiterhin für die FDP in der Stadtvertretung sitzt, künftig keine Fraktion mehr mit der SPD bilden zu wollen. Kurz nach der Wahl hatte er erklärt, er würde die Arbeit mit der SPD nur fortsetzen, wenn er künftig mehr Mitspracherecht zugestanden bekomme. „Wir hätten gegen eine weitere Zusammenarbeit nichts gehabt“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Horst Bauer, „doch wir konnten Herrn Pfeiffer nichts anbieten, das ihn überzeugt hätte.“

Welcher Fraktion sich Pfeiffer nun anschließen will, wollte er nicht sagen. Sollte es die CDU sein, zu der sich der FDP-Politiker nun hingezogen fühlt, bauen die Christdemokraten ihre Rolle als stärkste Fraktion mit neun Sitzen weiter aus.

Ziemlich wahrscheinlich ist es, dass Martin Kindl (CDU) das Amt des Bürgervorstehers übernehmen wird.

Weniger klar ist, welcher CDU-Politiker stellvertretender Bürgermeister wird. Lothar Pletowski hätte Interesse – dies kommentiert seine Parteispitze bisher nicht. „Das ist eine interne Angelegenheit“, erklärte der Fraktionsvorsitzende Christian Czock. „Es liegt an uns, dieses Amt mit jemandem zu besetzen, der ihm die nötige Würde gibt.“ Der bisherige Amtsinhaber Horst Bauer soll sich nun für das Amt des zweiten Stellvertreters interessieren.

Und welche Partei darf den Vorsitzenden von welchem Ausschuss stellen? Vorbehaltlich der Zustimmung der Fraktionen wird die CDU den Haupt- und den Finanzausschuss bekommen. Die SPD wird den Umwelt- und Planungsausschuss und den Schulausschuss leiten. Die Grünen stellen den Vorsitzenden des Bauausschusses, die WGH den des Sozialausschusses und ein SSW-Politiker darf dem Werkausschuss vorstehen.

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