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Feuer, Unfall und andere Probleme : Wenn sich die Ereignisse überschlagen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

120 Helfer aus 15 Wehren waren bei der Jahresabschlussübung der Feuerwehrbereitschaft Nordfriesland im Einsatz. Im Niebüller Gewerbegebiet wurden sie mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.

In der Lagerhalle eines Baustoffmarktes brannte es, in der Nähe ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Außerdem gab es Probleme mit der Löschwasser-Versorgung. So gestaltete sich das Szenario der Jahresabschlussübung der Feuerwehrbereitschaft Nordfriesland unter dem Kommando von Hauptbrandmeister Christoph Löbig. Nach einer guten Stunde waren die Aufgaben zur Zufriedenheit der Bereitschaftsleitung abgearbeitet.

Die Großübung, an der 120 Einsatzkräfte aus 15 Feuerwehren teilnahmen, fand im Gewerbegebiet Ost der Stadt Niebüll an der Westermooringer Straße statt und war von Oberbrandmeister Olaf Kunze (FF Niebüll-Deezbüll) ausgearbeitet worden. Übungsfeld war das Grundstück der Baustoffhandlung Karstensen, in deren Nachbarschaft sich das Szenario des Verkehrsunfalls abspielte. Ein Rohrbruch im Wasserleitungsnetz machte außerdem zusätzlich den Bau einer an einem abgelegenen Regenwasser-Rückhaltebecken beginnenden Schlauchbrücke nötig.

Nach nur 60 Minuten waren der Brand gelöscht sowie zwei in der Lagerhalle vermisste Personen gefunden und gerettet. Beim Verkehrsunfall waren fünf Opfer zu beklagen, einige davon im Innern der schrottreifen Pkw eingeklemmt. Die „Verletzten“ wurden ebenso wie die beiden Personen von der Brandstelle zu einer Sammelstelle gebracht und dort für den Transport ins Krankenhaus vorbereitet.

„Brandbekämpfung, technische Hilfe bei Unfällen und Personensuche sowie -rettung gehören zum klassischen Übungsrepertoire der Bereitschaft und können nicht genug trainiert werden“, sagte Bereitschaftsführer Löbig. Außerdem bieten die Übungen die Möglichkeit, das Zusammenspiel der Einsatzkräfte zu zu verbessern.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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