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Vorsichtsmassnahmen auf Nordstrand : Wenn es bebt, schlagen Instrumente Alarm

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Deichbauarbeiten auf der Halbinsel Nordstrand gehen weiter. In nahe liegende Gebäude werden Erschütterungs-Melder eingebaut. Sie sollen Alarm schlagen, wenn Grenzwerte beim Einpressen der Spundwände überschritten werden.

Das neue Jahr ist noch jung. Doch die ersten vorbereitenden Schritte für die Fortsetzung der Deicherhöhungsmaßnahme auf Nordstrand sind getan. „Wir wollen keine Zeit verlieren“, sagt Diplom-Ingenieur Bernd Waclawek, Projektleiter des bauausführenden Unternehmens Wasserbau Meister. Nachdem alle Mitarbeiter aus dem Winter-Urlaub zurückgekehrt sind, ist im Hafenbereich Strucklahnungshörn mit dem Einbau von Spundwänden begonnen worden.

Die etwa zwölf Meter langen Stahlplatten bilden die Basis für das einzubringende Fundament der Hochwasserschutzwand. In den nächsten Tagen wird ein Spundwand-Depot am Norderhafen im Bereich der Baustellenmarkierung 0+700 – das ist in der Nähe des Nommensen-Denkmals – angelegt, um den Lkw-Verkehr so gering wie möglich zu halten.

Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) wird die Anlieger rechtzeitig vor dem Start des Einbaus der Spundwände vor den Gaststätten am Norderhafen informieren. Es werden vorab Erschütterungs-Melder – vorwiegend in den Gebäuden – aufgestellt. Sie schlagen Alarm, falls die Grenzwerte überschritten werden. In Kürze wird auch, wie bereits von Bürgermeister Werner-Peter Paulsen angekündigt, eine Info-Veranstaltung für alle Bürger stattfinden.

Das „Heute-schon-Deich-geguckt-Team“ mit dem Vorsitzenden des Handels-, Gewerbe- und Vermietervereins Nordstrand, Ralph Betzgen, hat in der Kurverwaltung 100 Exemplare „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ hinterlegt. Sie können dort kostenfrei abgeholt oder per Download von der Webseite abgerufen werden. „Damit kommen wir denjenigen entgegen, die beim Neujahrsempfang Informationen für den Katastrophenfall angemahnt hatten“, so Betzgen.

Info: www.heute-schon-deich-geguckt.de. Foto: rah






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