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Mildstedt in Feierlaune : Wenn die Mildau-Halle bebt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Karneval in MiRo: Hunderte feierten die fünfte Jahreszeit in Mildstedt. Die Faschingsfans reisten auch aus Hamburg und Niedersachsen an.

Nein, er hat so gar nichts von seinem einzigartigen Charme und Flair eingebüßt – der Karneval in MiRo (Mildstedt/Rosendahl). Auch im 40. Jahr seines Bestehens kamen die Besucher aus Nah und Fern in die Mildau-Halle nach Mildstedt.

Und um es gleich vorwegzunehmen: Sexy-Hexy war da und Alice aus dem Wunderland auch. Und ja, die Sträflinge hatten sich anlässlich ihres Karneval-Freiganges ordentlich benommen; die tapferen Nonnen hielten sich – hochgeschlossen bekleidet – freundlich zurück gegenüber den bisweilen äußerst freizügig bedeckten Damen. Gelegentlich aber war dann doch etwas mehr an Ausstaffierung vonnöten – denn was da so unter manchem Busen wogte, war nicht der Schöpfung wahrer Ursprung, sondern astreine Deko. Aber warum sollen die Herren nicht mal in die Rolle der Damen schlüpfen? Natürlich: Umgekehrt geht’s selbstverständlich auch. Aber so viel sei verraten: Schneewittchen war denn doch die Echte – hingegen bleibt Rätselraten: Wer steckte da unterm Wolfspelz oder im Tigerkostüm?

Doch ganz gleich ob Engel, Hexen, Teufel, Batman, Schneewittchen, die ganze Kompanie der blauen Krümelmonster oder der Nonnen – sie alle hoben sprichwörtlich ab bei diesem Super-Ereignis mit aufwendiger Deko und einer furiosen Light- und Ton-Show. Schleswig-Holsteins bekannter Hitmixer DJ Leise gab sich dabei zum wiederholten Male alles andere als leise und ließ sein Publikum gemeinsam mit seiner vierköpfigen Crew abheben in den Karnevals-Himmel bei Hits wie „Major Tom“, Techno-, Future- Dance-Krachern oder sonstigen Ohrwürmern und Gassenhauern. Doch keine Angst – auf den Boden der Mildau-Halle kamen sie alle wieder zurück.

Für die Sicherheit der vielen Gäste aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern war eine ganze Security-Truppe aufgeboten, die Brandwache stellte die Mildstedter Feuerwehr. Die beiden Organisatoren Alfred Wittern und Andreas Emmel waren „äußerst zufrieden“. Andreas Emmel verabschiedete sich allerdings nach 30 Jahren unermüdlicher Organisation aus diesem Groß-Event. Auch diesmal galt: Der gesamte Erlös fließt wieder der Jugendarbeit des TSV Mildstedt zu – und das waren in den Vorjahren stets erhebliche Summen.

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