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Husumer Nachrichten

16. Dezember 2017 | 10:51 Uhr

„Wenn aus Fremden Freunde werden“

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

40 Schüler der dritten und vierten Klasse der Lüttschool Drelsdorf-Joldelund begeisterten mit dem Kindermusical „Rotasia“

von
erstellt am 03.Apr.2017 | 11:41 Uhr

Zwei ausverkaufte Vorstellungen und frenetischer Jubel am Ende der Aufführungen des Kindermusicals „Rotasia“ von Sandra Engelhardt und Martin Schulte: Sie waren der Lohn für die gut 40 Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse der Lüttschool Drelsdorf-Joldelund im Joldelunder Dörpskrog. Im Rahmen ihres Jahresprojektes hatten sie es mit Musiklehrerin Astrid Haarmann einstudiert. Für den Schauspielbereich war Ursula Köpp verantwortlich. Michael Haarmann begleitete am Klavier. Mit großer Spielfreude nahmen die Schüler ihr Publikum, das einmal mehr nicht nur aus Eltern, Großeltern und Familienangehörigen bestand, mit auf eine Reise in den Orient.

Dass im Land „Rotasia“ alles rot ist, ließ nicht nur der Titel vermuten, sondern auch die von Müttern genähten Kostüme. Die Menschen dort konnten sich überhaupt nicht vorstellen, dass es noch andere außer ihnen auf dieser Erde geben könnte. Doch das verbotene Buch, allgemein als Märchenbuch abgetan, weckte die Neugier von Prinzessin Shadi. Mit einer Gruppe von Kundschaftern ging es in den geheimnisvollen Wald am Ende des Landes. Beinahe schaffte es die böse Schlange, sie einzuschläfern. Doch was war das? Bunt gekleidete Menschen halfen ihnen, sich zu befreien. Erstes Misstrauen und Angst vor den Fremden wich ganz rasch Vertrauen und Zuneigung. Gemeinsamkeiten wurden trotz Verschiedenheit entdeckt.

„Wenn aus Fremden Freunde werden“ – eine Erkenntnis, die die Chorsänger in einem der eingängigen Lieder eindrucksvoll bestätigten. Souverän gesungene Soloparts von Schülern wurden übrigens mit Zwischenapplaus bedacht. „Wie aus dem Leben gegriffen und total aktuell. Alle Achtung vor den Schülern“, fand Besucherin Ulrike Thoms. Auch Joldelunds Bürgermeister Reiner Hansen zeigte sich begeistert. Auch wenn seine Kinder schon lange nicht mehr die Grundschule besuchten, schaue er sich nach wie vor gern die seit vielen Jahren über die Bühne gehenden Musicals an. „Jedes Mal haben sie einen anderen Charakter. Auf jeden Fall sind sie Kult geworden“, schwärmte er.

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