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Verkaufsoffener Sonntag : Wenige Besucher, aber gute Stimmung

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Regen und kalter Wind hielten viele Einkaufsfreudige ab. Die Veranstalter des verkaufsoffenen Sonntags in Bredstedt zeigten sich aber trotzdem zufrieden.

„Endlich Frühling“ hieß das Motto des ersten verkaufsoffenen Sonntages 2016 in Bredstedt und Breklum. Ausgerufen wurde dieser von den Handels- und Gewerbevereinen (HGV) von Stadt und Gemeinde. So richtig wollten die Frühlingsgefühle beim Start des Flohmarktes am frühen Morgen in der kleinen Stadt zwar noch nicht erwachen – doch die unermüdlichen Sammler und Liebhaber waren schon da und konnten in Ruhe an den Ständen auf dem Marktplatz stöbern und feilschen, obwohl die Anzahl diesmal überschaubar war. Viele Beschicker ließen sich offensichtlich vom kalten Nordwest-Wind abhalten. Zwar lagen die Temperaturen bei etwa sechs Grad, doch gefühlt waren es Minusgrade. „Hauptsache es bleibt trocken“, meinte Torsten Humfeldt, Organisator des Marktes. So gab es einen Mix aus Sonne und Wolken und bis in die Mittagsstunden stieg auch langsam das Quecksilber.

Als die Geschäfte öffneten, pilgerten dann auch mehr Besucher nach Bredstedt, um den Tag für entspanntes Einkaufen zu nutzen oder einfach nur die Sonnenstrahlen beim Spaziergang zu genießen. „Ich habe meine Pause im Café genossen und mir Sportschuhe gekauft. Das war ganz entspannt und ohne Hektik. Vom Flohmarkt habe ich Spielzeug für mein Enkelkind besorgt“, berichtete Renate Jappsen aus Husum. Begeistert lauschte sie auch den Klängen der Stormtown Jazz Company aus ihrer Heimatstadt. Sie zogen mit Schwung und guter Laune im Gepäck durch die Straßen – und unterbrachen ihr Spiel nur während eines kräftigen Schauers.

Die Ausstellung historischer Fotos über die Besiedelung des Gebietes östlich der Bahnlinie – auch „Klein Moskau“ genannt – die die Mitglieder des Vereins für Stadtbildpflege und Geschichte im Tondern-Treff organisiert hatten, war von Anfang an ein Anziehungspunkt. Wie sich die das Gebiet im Laufe der Jahre verändert hat, stellten viele Besucher fest. Auch für die Kleinsten war gesorgt: Die Karrussells in der Osterstraße und vor dem Breklumer Möbelhaus Jessen drehten sich ununterbrochen. In Sachen Beratung waren die Ehrenamtler des Energie-Kompetenz-Centrums gefragt, außerdem sorgten sie für Mal- und Bastel-Aktionen. Spontane Volkstänze einiger syrischer Männer in der Osterstraße lockten zusätzlich Zuschauer an. Sie applaudierten kräftig. „Das ist Lebensfreude. Schön, dass wir das sehen können“, freute sich eine Einwohnerin.

Auch Manfred Feddersen, zweiter Vorsitzender des HGV, war mit dem Tag zufrieden. Das Wetter habe zwar nicht so viele Menschen wie sonst angelockt – aber es sei doch einiges in den Geschäften und auf dem Flohmarkt los gewesen. Flagge zeigen stehe an solchen Tagen ohnehin im Vordergrund, so Feddersen.

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