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Die qual der Wahl : Welcher Beruf ist der richtige?

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Bei der siebten Azubi-Börse in der Mildstedter Gemeinschaftsschule herrschte wieder großer Andrang. 13 Firmen und Behörden stellten ihre Aufgabenfelder vor. Außerdem gab es Tipps zum richtigen Bewerbungsschreiben und Auftreten im Vorstellungsgespräch.

Voller Erfolg bei der siebten Azubi-Börse: Der Himmel signalisierte bestes Blau, und der Boden unter den Füßen der Teilnehmer war trocken. Denn das war diesmal neu und kam sehr gut an: Rektor Stefan Knoll begrüßte seine die vielen Teilnehmer draußen auf dem Pausenhof der Gemeinschaftsschule. Vielleicht sollte dies ja auch der sprichwörtliche Wink mit dem Zaunpfahl sein, denn der Schule fehlt immer noch eine Aula, um viele Gäste unterzubringen.

„Immer umfangreicher geworden ist unsere Azubi-Börse“, verriet HGV-Vorstandsmitglied Andreas Emmel, dem die Organisation auf Seiten der teilnehmenden Firmen hervorragend gelungen war. Mit Wiedemann, C.G. Christiansen, Husumer Volksbank, Nospa, Debeka, Provinzial, Malerei Sterner, Emmel Gebäudetechnik, Bundeswehr-Ausbildungswerkstatt, Amt Nordsee-Treene, Polizei, Handwerkskammer zu Flensburg und dem Bundeswehr-Dienstleistungszentrum präsentierten sich 13 Unternehmen und ließen bei den Schülern keine Fragen offen. „Ich bin sehr begeistert, dass wir immer mehr Firmen aus Husum dazubekommen“, freute sich Emmel. Er hatte den Schülern auch diesmal wieder korrektes Auftreten und die nötigen Umgangsformen beim Vorstellungsgespräch vermittelt. Seitens der Gemeinschaftsschule hatte der Pädagoge Christian Thomsen ebenfalls alles perfekt organisiert. Für die Schüler der 8. und 9. Klassen war die Teilnahme verpflichtend, für die der 10. Klassen freiwillig. Das Urteil von „Schul“-Organisator Christian Thomsen fiel am Abend äußerst positiv aus: „Es war eine gelungene Azubi-Börse mit tollen, engagierten Betrieben und interessierten Schülern.“ Neben ihm und Schulleiter Stefan Knoll waren die Lehrkräfte Martin Kock, Gesa Retzlaff und Sebastian Banov sowie Eltern vor Ort. Schulelternbeirats-Vorsitzende Kirsten Clausen verteilte Kaffee und Kuchen. Bürgermeister Bernd Heiber registrierte als aufmerksamer Beobachter auch dies: „Manche haben sich auf einen Beruf festgelegt und sehen hier vor Ort, dass womöglich etwas ganz anderes das Beste für sie ist.“ Während der Präsentation boten die Husumer Firma Wiedemann GmbH und das Mildstedter Holz- und Baustoffzentrum C.G.Christiansen gleich doppelte Einblicke – in jeweils einem Klassenraum informierten sie über den kaufmännischen Bereich und in einem weiteren über ihre umfangreiche Produktpalette. Auch die Bundeswehr war zweifach vertreten: Im Klassenraum der Ausbildungswerkstatt informierte Heiko Storm anhand der von den bisherigen Auszubildenden gefertigten technischen Raffinessen wie beispielsweise einem vorgeführten Schrittmotorwagen. Im Klassenraum nebenan referierte Ausbildungslehrmeister Klaus Kolb über den Beruf des Fluggerätemechanikers. Eindrucksvoll war der aufgestellte Windkanal, der dem Testen der Aerodynamik dient. Für die Landespolizei stand Stefan Lukas Rede und Antwort.

Wer im Vorfeld anlässlich der „verflixten 7“ abergläubisch war, der wurde eines Besseren belehrt: Andreas Emmel: „Wir laufen immer wieder zur Höchstform auf!“

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