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Besser spät als nie : Weihnachtseinkäufe in letzter Minute

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Wenn am Heiligabend (hauptsächlich) Männer auf den letzten Drücker shoppen gehen, ist die Husumer Geschäftswelt gerüstet.

Sie haben beim Lesen der Überschrift dieses Textes gerade gedacht: Ach ja, da war ja noch was? Und trotzdem sind Sie recht entspannt, obwohl Ihnen noch eine ganze Ladung Geschenke fehlt? Dann sind Sie wahrscheinlich ein Mann: Die Vorstellung, dass am Vormittag des 24. Dezembers vor allem Herren die Innenstadt stürmen, ist nach einhelliger Aussage Husumer Geschäftsleute kein Klischee, sondern schlicht Fakt.

Ein schlechtes Gewissen müssen die Herren jetzt aber nicht haben: Genauso unisono erklären die von uns befragten Verkäuferinnen, es sei gar nicht so schlimm, am Vormittag des Heiligabends noch Geschenke an den Mann zu bringen: „Wir haben ja auch ab 13 Uhr Feierabend. Und gerade die Kunden am Heiligabend sind so dankbar, wenn man ihnen hilft – das macht wirklich Spaß“, erklärt Claudia Schleemann, die bei Rothgordt Spielwaren verkauft.

Und Astrid Seemann von der Schloßbuchhandlung berichtet von der angenehmen, fröhlichen Stimmung, die sich am 24. Dezember breit macht. Die Letzte-Minute-Männer wären gut gelaunt, hätten häufig ihre Kinder dabei und wüssten, was sie wollen. Ganz angenehme Kundschaft also.

Apropos gute Stimmung: Das Weihnachtsgeschäft ist recht gut gelaufen. Peter Cohrs erklärt als Sprecher der Husumer Werbegemeinschaft, man sei zufrieden: „Beispielsweise sind noch nie so viele Besucher aus Skandinavien nach Husum gekommen wie in diesem Jahr.“ Es habe sich offenbar herumgesprochen, dass Husum eine gute Destination für eine vorweihnachtliche Reise ist. Nach Cohrs’ Wahrnehmung hat das Haupt-Weihnachtsgeschäft etwas später stattgefunden als sonst: „Früher war der zweite Sonnabend im Dezember klassischerweise der stärkste Tag, dieses Jahr war es der vierte Sonnabend.“

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erstellt am 24.Dez.2016 | 06:45 Uhr

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