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Husumer Nachrichten

25. Juni 2017 | 05:49 Uhr

Garding : Weg frei für neuen Baumarkt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Stadtvertreter geben in ihrer jüngsten Sitzung grünes Licht für das Vorhaben und stocken wegen der neuen Aufgaben das Personal auf.

Neues Baugebiet, neues Fachmarktzentrum, neues Personal – in der jüngsten Stadtvertreter-Sitzung stellten die Gardinger Kommunalpolitiker etliche Weichen für die Zukunft der Stadt. Sie segneten dabei mit den Stimmen aller Fraktionen weitgehend das ab, was bereits vom Haupt- und Finanzausschuss vorbereitet worden war.

So ging es erstens darum, das Team im Rathaus aufzustocken, wie es in einem Gutachten empfohlen worden war. Der Leiter des Bauhofes, Rüdiger Völz, hatte frühzeitig auf die enge Personaldecke hingewiesen. „Um alle Aufgaben abarbeiten zu können, benötigen wir noch eine Vollzeitkraft“, betonte er. Auch Thomas Helmke, Tiefbauingenieur im Amt Eiderstedt, unterstrich, wie notwendig das ist und verwies auf ein weiteres Problem. „Mit dem zusätzlichen Gewerbegebiet kommt noch mehr Arbeit auf den Bauhof zu.“

Über die Notwendigkeit einer weiteren Fachkraft gab es unter den Stadtvertretern keine zwei Meinungen. „Wir wollen, dass unsere Stadt gepflegt aussieht und sich die Menschen in ihrer Stadt und auch die Touristen sich hier wohlfühlen“, so Bernd Petersen, Fraktionsvorsitzender der CDU und zweiter stellvertretender Bürgermeister. Auch Kay-Uwe Cornils sprach sich dafür aus, sich dem Gutachten anzuschließen. „Die Stadt Garding wächst und damit auch die Grünanlagen und die Aufgaben der Mitarbeiter des Bauhofes“, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion. Anja Wienecke (CDU) sprach sich dafür aus, bei der Stellenausschreibung den Fokus nicht nur auf junge Menschen zu setzen. „Wir sollten auch die Qualifikation und Berufserfahrung der Bewerber berücksichtigen.“Mit dem einstimmigen Ja für eine weitere Stelle wird ab sofort ein gelernter Landschafts- und Gartenbauer gesucht.

Weiter beschäftigte sich das höchste Gremium der Stadt mit dem Bebauungsplan Nummer 4. Bereits zwei Mal wurde der öffentlich ausgelegt und Träger öffentlicher Belange um eine Stellungnahme gebeten. „Es wird Zeit, dass wir das kleine Baugebiet abschließen und die Bauarbeiten endlich beginnen können“, betonte die Bürgermeisterin Andrea Kummerscheidt. Die bauwilligen Häuslebauer würden schon lange darauf warten. Hierbei handelt es sich um die ehemalige Minigolfanlage, nördlich der Straße Norderring und westlich der Straße Hahneburg. Einstimmig wurde der B-Plan gebilligt.

„Ich hoffe, dass ich mich letztmalig damit beschäftigen muss“, stellte Michael Katryniak klar. Auch Kay-Uwe Cornils ging von einem endgültigen Beschluss aus. Doch eines fehlt noch, wie Bernd Petersen erklärte. „Es muss endlich das Bauschild aufgestellt werden, damit die Bevölkerung offiziell darüber informiert wird und das Fragen ein Ende hat.“

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