Einsatz bei Tönning : Wattwanderer am Eidersperrwerk gerettet

In der Nähe des Eidersperrwerks gerieten die Urlauber in Gefahr.
In der Nähe des Eidersperrwerks gerieten die Urlauber in Gefahr.

Eine Gruppe von drei Wattwanderern hat am Sonntag (5. Juli) in der Nähe des Eidersperrwerks das auflaufende Wasser unterschätzt. Einsatzkräfte der DLRG konnten die Urlauber aber retten.

shz.de von
05. Juli 2015, 20:15 Uhr

Großeinsatz am Sonntagmittag (5. Juli) kurz nach 13 Uhr am Eidersperrwerk: Per Handynotruf waren der zentralen Leitstelle Nord in Harrislee mehrere Personen gemeldet worden, die aus dem Watt vor dem Eidersperrwerk nicht mehr an Land gelangen konnten. Die Feuerwehren Tönning und Kating eilten mit acht Fahrzeugen und mehr als 40 Einsatzkräften zum Sperrwerk. Zusätzlich kamen mehrere Rettungswagen aus Nordfriesland und Dithmarschen, Einsatzkräfte der DLRG sowie ein Rettungshubschrauber und der Rettungskreuzer „Paul Neisse“ hinzu.

Vor Ort verfolgten viele vom hohen Deich aus den Ablauf des Rettungseinsatzes. Und das war geschehen: Eine Gruppe von Wattwanderern hatte sich bei ihrem Ausflug ins Watt mit der Zeit verschätzt. Auch hatten die Wanderer nicht bedacht, dass sich zwischen der bei Watt begehbaren Großen Vollerwiek Plate und dem Eidersperrwerk ein Priel befindet, der bei einsetzendem Wasser sehr tief ist und den direkten Weg zum Eidersperrwerk versperrt. Die Tönninger Feuerwehr hatte ihr Rettungsboot mitgebracht, der Rettungskreuzer nahm rasch Kurs auf die Einsatzstelle. Die einzige Chance für die dreiköpfige Gruppe bestand darin, die Badestelle Vollerwiek zu erreichen. Von dort aus machten sich DLRG-Einsatzkräfte auf den Weg, trafen auf die Ausflügler und begleiteten sie sicher wieder an Land – ohne dass dabei ein weiterer Priel durchschritten werden musste. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.

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