Sanierung der Marschbahn : Was tutet denn da?

Der Zug fährt vorbei – und die Arbeiter müssen aufpassen, dass sie nicht auf dem falschen Gleis stehen.
Der Zug fährt vorbei – und die Arbeiter müssen aufpassen, dass sie nicht auf dem falschen Gleis stehen.

Dicht an dicht stehen die Signalhörner im Bereich der Marschbahn, der derzeit saniert wird. Sie sollen die Gleisbauarbeiter vor Zügen warnen.

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22. März 2017, 13:13 Uhr

Was tutet denn da so regelmäßig im Nordwesten der Stadt, mag sich derzeit so mancher Bürger fragen. Des Rätsels Lösung: Es sind die Signalhörner, die die Gleisbauarbeiter während der Sanierung der Marschbahn vor herannahenden Zügen warnen. „Die automatischen Rottenwarnanlagen entsprechen dem heutigen Stand der Technik. Sie können auf kürzeren Abschnitten eingesetzt werden und sind damit effizienter“, sagt ein Bahnsprecher. Und damit auch leiser als die früher verwendeten Pressluft-Signalhörner – aber immer noch so laut, dass kein Arbeiter sie überhören kann. „Für die sichere Warnung der Gleisbauarbeiter gibt es strenge gesetzliche Regelungen und Vorgaben der Berufsgenossenschaften, an die sich die Deutsche Bahn zu halten hat“, so der Sprecher. Immerhin gehe es hier um das Leben der Arbeiter.

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