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Wie ein Strandbad glücklich macht : Was man in St. Peter-Ording unbedingt mal gemacht haben sollte

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Eine Flaschenpost finden, nackt baden oder ein Selfie mit Möwe: Zehn Tipps für unvergessliche Erlebnisse rund um das Nordseeheilbad.

Ins Fischbrötchen beißen, bei Schietwetter die Dünentherme genießen oder mit dem Nachwuchs das Kinderspielhaus erobern – die bekannten Klassiker sind nach dem zweiten Urlaub in St. Peter-Ording meist abgehakt. Doch da geht noch Meer, pardon mehr: Unsere Zeitung hat sich einmal in der Tourismus-Hochburg umgehört – und zehn Erlebnis-Tipps herausgefiltert, die in keinem Reiseführer stehen. Das etwas andere Vergnügen in dem beliebten Urlaubsort – einfach mal ausprobieren.

❍ Was ist schon dabei? Ruhig mal in die Fluten steigen wie Gott Sie schuf. Adam und Eva haben’s schließlich vorgemacht. Ganz ohne FKK-Strand. Den gibt’s dafür in St. Peter-Ording – mehr Einladung als ein eigener Abschnitt geht für Nacktbader nicht. Also: Klamotten runter und rein ins Wasser. Muss man später auch nicht Bikini und Badehose auswringen und zum Trocknen aufhängen.

❍ Eine Wattwanderung bei Sonnenaufgang – und auch dem Letzten leuchtet ein, warum das Wattenmeer zum Weltnaturerbe erklärt worden ist. Mehr Stille und Weite geht nicht. Unser Tipp für Fußmüde: Klettern Sie auf eine der Aussichtsplattformen am Strandübergang Köhlbrand oder auf Maleens Knoll. Mit einer Flasche Prosecco und einem Snack im Gepäck lässt sich der tolle Panoramablick besonders genießen.

❍ Schon mal mit 100 Sachen über den Strand gebrettert? Halt: Natürlich nicht im Auto, das verbietet sich im Nationalpark Wattenmeer von selbst. Die Strandsegeljacht schont dagegen die Natur – den Rausch der Geschwindigkeit und einen kräftigen Wind um die Nase gibt’s inklusive. Einfach einen Schnupperkurs buchen oder einen der netten Herren im Yachtclub anschnacken. Mit Glück kommt eine Spritztour dabei rum.

❍ Sandburgen bauen ist out – und auch nicht so gern gesehen. Wie wär’s stattdessen mit einem kleinen sportlichen Wettkampf? Sich gegenseitig eingraben, bis nur noch der Kopf rausguckt – wer die Sand-Challenge mit Stoppuhr verliert, spendiert die nächste Runde Eis. Den löchrigen Schauplatz am Ende aber bitte wieder einebnen.

❍ Einmal eine Flaschenpost finden, gehört zu den Dingen, die man nicht planen kann. Wer das Glück nicht hat, sollte zumindest selbst mal eine Flaschenpost auf Reisen schicken – am besten vom Pfahlbau-Restaurant am Ordinger Strand aus. Und natürlich bei ablandigem Wind.

❍ Wie wär’s mit einem tierischen Urlaubsfoto? Möwen gibt’s wie Sand am Meer. Ein Selfie mit den Tieffliegern – und man hat beim nächsten Bilderabend mit Freunden garantiert einen Vogel.

❍ Das Wattenmeer aus der Vogelperspektive – ein Rundflug über Sandbank und Nordsee macht’s möglich. Ein Ausflug zum Flugplatz empfiehlt sich ohnehin. Dort starten und landen jeden Tag im Schnitt bis zu 40 Maschinen aus ganz Deutschland, aber auch aus der Schweiz oder Skandinavien. Einsteigen, staunen.

❍ Nach einer Partynacht in Strandnähe auf High Heels durch den Sand stöckeln – wenn’s noch geht, bis zur Wasserkante. Zwar völlig balla-balla, aber wenn der Gedanke daran, sich die Schuhe auszuziehen, schon mal so weit weg ist wie die Sylter Sansibar vom Westerhever Leuchtturm, muss es ein großartiger Abend gewesen sein.

❍ Das Wasser spritzt unter den Hufen, man genießt die tierische Kraft und Geschwindigkeit unter sich und spürt den Wind und die Gischt im Gesicht. Ein Strandritt vermittelt ein unbändiges Gefühl von Freiheit. Vorausgesetzt der Reiter ist sattelfest, liegt das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde.

❍ Apropos: Ein selbst gefundenes Stück Bernstein gehört als Glücksbringer in jede Hosentasche. Tipps dafür gibt’s viele, ohne den richtigen Blick und etwas Glück sucht man jedoch sein Leben lang. Doch was das angeht, könnten Sie Glück haben: St. Peter-Ording gilt als Bernstein-Hochburg Deutschlands. Aber Achtung: Stets mit dem ablaufenden Wasser auf die Suche gehen und sich an den Gezeiten orientieren. Ansonsten kann es draußen auf der Sandbank gefährlich werden.

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erstellt am 13.Aug.2017 | 12:00 Uhr

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