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Tag des Lächelns : Was hat die Menschen glücklich gemacht?

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Wir haben Husumer und ihre Gäste gefragt, was sie zum Lächeln gebracht hat.

Hätten Sie’s gewusst? Heute ist der Tag des Lächelns. Der wird jedes Jahr am ersten Freitag des Oktobers gefeiert. Die Idee zu diesem Tag geht auf Harvey Ball zurück, einen Werbegrafiker aus Worcester im US-Bundesstaat Massachusetts, der als Erfinder des Smiley-Symbols gilt. Der weltweit erste Tag des Lächelns war im Jahr 1999. Und was hat die Husumer und ihre Gäste jetzt, 18 Jahre später, zum Lächeln gebracht?

„Lächeln ist mir in die Wiege gelegt worden“, sagt Christine Voß aus Husum. „Meinen Tag begrüße ich immer mit einem Lächeln zu mir selbst. Ich trage so viel Sonne im Herzen und möchte diese in die Welt hinaus bringen.“ Auch in Kriegszeiten habe sie immer ein Lächeln auf den Lippen gehabt und damit viel Kummer und Leid einfach „weggelächelt“, sagt sie.

Andreas Wenger aus der Schweiz ist am Morgen von seiner Tochter zum Lächeln gebracht worden. „Sie ist 13 Jahre alt und kam heute zum Kuscheln zu mir. Dieser Moment ist mein größtes Glück des Tages und macht mich zu einem sehr glücklichen Menschen“, so Wenger.

Jutta Kaiser aus Visbek hat gelächelt, „weil es schön ist, hier in Husum sein zu dürfen. Diese Stadt ist ganz bezaubernd und hat so viel Flair. Mit meinem Mann unseren gemeinsamen Urlaub hier zu verbringen – das hat mich heute glücklich gemacht.“ Allein die Vorfreude auf diese „Wir-Zeit“ habe sie in den Tagen vor der Ankunft am Sonnabend schon strahlen lassen. Ihren Mann Georg Kaiser hat schon die Erkenntnis, leben zu dürfen, „glücklich gemacht und mir ein Lächeln der Zufriedenheit verschafft. Allein die Möglichkeit, sich einfach ins Auto setzen und losfahren zu können“, sagt er. „Wie viele Menschen haben dieses Glück nicht mehr. Das allein ist ein Lächeln wert.“

Urda Lucht aus Husum hatte nach eigenen Worten am Wochenende sogar „ein Dauergrinsen im Gesicht. „Ich durfte das lange Wochenende in einem Hausboot auf der Flensburger Förde verbringen. Sonne, Wasser und einfach die unendliche Ruhe genießen.“ Alles zusammen habe sie „unbeschreiblich glücklich“ gemacht, sagt sie.

Erik Peter Schulz aus Husum und seine Frau führen eine Wochenendbeziehung. „Und vergangenes Wochenende war sie wieder bei mir in Husum und wir haben eine Radtour gemacht“, erzählt er. Das sei etwas sehr Besonderes gewesen: „Wir sind beide an Multipler Sklerose erkrankt und meine Frau ist das erste Mal nach ihrem zweiten Schub wieder Rad gefahren. Das hat mir ein wahnsinniges Glücksgefühl gegeben und an ihrem Gesichtsausdruck, dieser kindlichen echten Freude über unseren Ausflug, erfreue ich mich noch immer“, so Schulz. „Wir haben in der Sonne am Wasser gesessen und Libellen im Schwebeflug beobachtet. Faszinierend und wunderschön. Da kann man nur voller Glück sein und lächeln“, sagt er strahlend.

Auch Bernd Bednarz aus Husum hatte „die schönsten Momente, die mich haben strahlen lassen, in der vergangenen Woche. Da war ich mit Freunden aus Husum und Stuttgart am Schweizer Malojapass in einem Dorf namens Borgonovo. Wir sind gewandert, haben die zauberhafte Gegend genossen und wertvolle Gespräche geführt.“ Das sei „eine erfüllende Zeit gewesen, die mich auch heute noch lächeln lässt“.




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