St. Peter-Ording : Warum eigentlich St. Peter-Ording?

Conni und Klaus Eickhoff kommen häutig für einen Tag nach St. Peter-Ording.
Conni und Klaus Eickhoff kommen häutig für einen Tag nach St. Peter-Ording.

Eine Umfrage unter Urlaubern im beliebten Badeort, in dem gerade Zigtausende ihre Ferien bei schönstem Sommerwetter genießen.

shz.de von
24. Juli 2018, 09:00 Uhr

St. Peter-Ording Jedes Jahr reisen hunderttausende Urlauber und Tagesgäste aus ganz Deutschland und dem Ausland nach St. Peter-Ording, um hier ihren Urlaub zu verbringen. Der Ort brummt, die Hochsaison ist im vollen Gange. Wir haben uns umgehört, was die Urlauber nach St. Peter-Ording zieht und was sie für verbesserungswürdig halten. Annegret (50) und Hartmut (55) Kleiner aus Obernjesa bei Göttingen kommen schon seit mehr als 20 Jahren in den Badeort, diesmal zum ersten Mal in der Hochsaison. Die Menschenmassen sind für sie kein Problem. „Das verläuft sich“, findet Hartmut Kleiner. Und was gefällt ihnen so sehr an St. Peter-Ording? „Sonne, Wind und Radfahren“, sind sich beide einig. Verbesserungswürdig finden sie die Radwege auf manchen Teilstücken. „Besonders, wenn es ins Dorf hineingeht. Zudem könnten die sanitären Anlagen am Strandabschnitt Böhl mal renoviert werden.“

Selina Ulsperger (18) und Fabian Hirdes (19) aus Hofgeismar bei Kassel lieben das Meer, die Natur und den Strand. Sie sind mit St. Peter-Ording einfach rundum zufrieden, ihnen fiel spontan nichts Verbesserungswürdiges ein.

Der 79-jährige Joachim Raabe aus Kiel kommt schon seit 40 Jahren in den Urlaubsort. Lange Zeit hatte der Rentner eine Ferienwohnung hier, die mittlerweile seine Tochter übernommen hat. „Am besten gefällt mir die gesunde Luft“, sagt Raabe. Auszusetzen habe er nichts. „Zu Leuten, die sich manchmal wundern, warum das Wasser so sandig sei, sage ich immer, dass das der gleiche Schlamm ist, mit dem man sich in der Dünen-Therme einschmieren lassen kann.“

Melanie Lüdtke (38) und Tochter Suvi (8) aus Schacht- Audorf machen eigentlich Urlaub in Büsum und unternehmen einen Tagesausflug nach St. Peter-Ording. „Uns gefällt der schöne, weite Strand“, sagt Melanie Lüdtke. Tochter Suvi missfällt, dass die Spielsachen so teuer seien. „Ein paar mehr Strandkörbe wären nett gewesen, wir haben keinen mehr abbekommen“, sagt ihre Mutter.

Klaus Eckhoff (57) und Ehefrau Conni (55) aus Hamburg machen öfter einen Tagesausflug nach St. Peter-Ording. „Ich steige aus dem Auto und fühle mich hier sauwohl“, sagt Conni Eckhoff. Auch für Ehemann Klaus gebe es keinen vergleichbaren Strand an der Nordsee. Was den beiden missfällt, sei die Fahrrad-Invasion. „Da lebt man zum Teil gefährlich, wenn man über die Promenade oder durchs Dorf spaziert“, bemerkt Klaus Eckhoff. Das müsse besser geregelt werden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen