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Kfz-Zulassungsstellen : Wartezeit lässt sich sinnvoller nutzen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Wartezeiten sind Alltag in den Kfz-Zulassungsstellen in Husum und Niebüll. Das Internet verrät nun, wie lange es dauert.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2017 | 11:00 Uhr

Wartezeiten werden auch in Zukunft nicht zu vermeiden sein. Aber wer die Dienste der Kraftfahrzeug-Zulassungsstellen in Husum und Niebüll in Anspruch nimmt, kann die Wartezeiten jetzt zumindest sinnvoll nutzen. Denn seit einigen Tagen gibt der Kreis Nordfriesland in Echtzeit via Internet bekannt, welche Wartemarken-Nummer zuletzt aufgerufen wurde und wie lange der jeweils letzte Kunde warten musste. Das lässt sich unter www.nordfriesland.de/ wartezeiten auch vom Smartphone aus abrufen. „So kann man abschätzen, wie viel Zeit noch bleibt, bevor die eigene Nummer aufgerufen wird“, erläutert der Leiter des Fachdienstes Verkehr des Kreises Nordfriesland, Arno Kausch.

Die Kfz-Zulassungsstelle ist der Bereich mit den meisten Besuchern im Husumer Kreishaus. Insgesamt verzeichnete die Zulassungsstelle in Husum nach Kreisangaben im vergangenen Jahr 24.275 Besucher, in Niebüll waren es 15.757. Da viele Kunden von Autohäusern kommen und mehrere Anträge mitbringen, war die Zahl der Vorgänge deutlich höher: 46.321 in Husum und 27.067 in Niebüll – über die Jahre mit leicht steigender Tendenz.

In Husum sind sieben, in Niebüll fünf Sachbearbeiter in der Kfz-Zulassung tätig, manche davon in Teilzeit. Der einfachste Vorgang – die Abmeldung eines Fahrzeugs – dauert oft nur eine Minute. Wer jedoch ein Kraftfahrzeug ohne allgemeine Betriebserlaubnis aus dem Ausland importieren will, muss mit mindestens 15 Minuten Bearbeitungszeit rechnen. Im Vorjahr betrug die Wartezeit in Husum im Schnitt knapp 14 und in Niebüll neun Minuten. „In Stoßzeiten sind aber auch mal zwei Stunden möglich. Wer Glück hat, kommt jedoch sofort dran“, so Arno Kausch. Er empfiehlt denjenigen, die zeitlich flexibel sind, im Internet nachzusehen, wann wenig los ist, und sich dann erst auf den Weg zu machen: „Das ist sicherer als sich auf sein Glück zu verlassen.“

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