Altenbegegnungsstätte Husum : Warten auf den neuen Anbau

So soll der Anbau der Altenbegegnungsstätte aussehen.
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So soll der Anbau der Altenbegegnungsstätte aussehen.

Die Kirchengemeinde St. Marien saniert ihre Altenbegegnungsstätte und hofft, dass 2019 auch die Erweiterung steht.

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17. Juli 2018, 08:00 Uhr

Nun hängt es noch am Trafo-Häuschen der Stadtwerke, bei dem bisher nicht feststeht, wann es versetzt werden soll: Seit 2015 arbeitet die Kirchengemeinde St. Marien an einer Erweiterung ihrer Altenbegegnungsstätte in der Norderstraße 2. Der Altbau soll umfassend saniert werden, auf der Fläche des Gartens (wo auch das Trafo-Häuschen steht) ist ein Anbau geplant. Kostenfaktor: 851 000 Euro, daran beteiligt sich die Stiftung Deutsches Hilfswerk mit etwa 300 000 Euro (wir berichteten.

Nachdem sich der Genehmigungsprozess unter anderem durch Verhandlungen mit dem Landesamt für Denkmalpflege sehr lange hingezogen hatte, sind seit Beginn des Jahres alle Genehmigungen vorhanden – und im Frühjahr konnte zumindest mit der Sanierung des Gemeindehauses begonnen werden. Wann beim Anbau-Bau der Startschuss fällt, ist noch nicht ganz klar – unter anderem muss ja nun erst einmal das Trafo-Häuschen weg. Und wann das passiert, ist unklar. Dennoch: 2019 soll das neue Gebäude stehen.

Also geht’s erst einmal an den Altbau (Baujahr 1843): Dort soll unter anderem ein Lift eingebaut werden, so dass die Senioren leicht den Kreativ- und den PC-Raum im ersten Obergeschoss besuchen können. Im Erdgeschoss entsteht unter anderem ein großer Gruppenraum, an den eine offene Küche angeschlossen ist. In diesem Saal sollen die Gäste der Begegnungsstätte ungezwungen zusammenkommen können: „Wir wollen hier einen Ort der Begegnung schaffen – mit einem gewissen Kaffeehaus-Flair“, beschreibt Angela Bernhard, die pädagogische Leiterin der Altenbegegnungsstätte, das Konzept. So können die Senioren nicht nur in ihren einzelnen Gruppen zusammenfinden, sondern auch im freien Rahmen.

Die Altenbegegnungsstätte gibt es seit 1976, das Angebot ist breit und geht von Gymnastik und Gedächtnistraining über Gesprächskreise bis hin zu PC-Kursen für Senioren. Seitdem die Kurse nicht mehr in der Norderstraße 2 stattfinden können, sind einige auf andere Gemeinden oder auch Schulen ausgelagert worden, andere fanden in der letzten Zeit nicht statt. „Wir haben aber den Kontakt zu den Ehrenamtlichen, die die Gruppen geleitet haben, gehalten – alle stehen in den Startlöchern“, so Bernhard.

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