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34 Sportler des Landes aus Hattstedt : Warten auf das 1000. Mitglied

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Zum TSV Hattstedt gehören aktuell 967 Mitglieder. Vorsitzender Thorsten Schulze wurde jetzt im Amt bestätigt. Er dankte allen Sparten-, Übungsleitern, Helfern und Eltern für deren Einsatz.

Volles Haus im Rahmen der Jahresversammlung des Turn- und Sportvereins (TSV) Hattstedt. Der Vorsitzende, Thorsten Schulze, begrüßte im Vereinslokal Christiansens Gasthof, Bürgermeister Ralf Heßmann und weitere Gemeindevertreter, bürgerliche Mitglieder sowie Günter Herbst, Leiter der Arche Unterstütztes Wohnen in Husum, als Kooperationspartner für den Bereich Inklusionssport für Menschen mit und ohne Handicap.

Ein positives Resümee zog der Vorsitzende. Waren es im vergangenen Jahr 920 Mitglieder, die zum Breitensportverein gehörten, sind es aktuell 967. „Wir warten auf das 1000. Mitglied“, so Schulze hoffnungsfroh. Er wisse, dass die Gemeinde demjenigen einen Essensgutschein spendieren werde. Ihm mache die ehrenamtliche Arbeit im funktionierenden Verein Spaß. Daher werde er sich auch zur Wiederwahl stellen. Er könne sich auf das Vorstandsteam verlassen. Allen Sparten-, Übungsleitern, Helfern und Eltern dankte er für den Einsatz. Ohne Sponsoren sei ebenfalls vieles nicht möglich gewesen. „Wir bieten dank vieler Übungsleiter in zehn Sparten durchschnittlich 15 Stunden Sport am Tag an“, erklärte der Vorsitzende nicht ohne Stolz. Das Highlight 2014 schlechthin waren Bau und Einweihung des Sportlerheimes. „Alles blieb im Kostenrahmen. Wir haben inklusive der üblichen Inflationsrate eine Punktlandung hingelegt“, so Schulze.

Vieles habe der Verein auch selbst gewuppt. Eigenleistungen seien dank vieler Helfer laut Vereinbarung mit der Kommune gewuppt worden. Gut sei es gewesen, einen Baubegleitausschuss einzusetzen, so dass immer ein enger Draht zur Gemeinde und zum Architekten Helge Horstmann, der tolle Arbeit abgeliefert habe, bestand.

Einmal mehr nahm der Vereins-Chef Ehrungen vor: Für 40 Jahre erhielten Ilona Dethlefsen, Erika Ferchen, Ulla Petersen und Ulf Petersen, jeweils die Silberne. Für 25 Jahre Treue bekam Torben Brodersen die Bronzene Ehrennadel. Die langjährige Übungsleiterin Kinderturnen, Marlene Saxen, entließ der Vereinschef in den Ruhestand. Herwig Eden zeichnete er für zehn Jahre Tätigkeit als Betreuer und Übungsleiter im Bereich Fußball sowie Vereinswirt, aus.

Zu Fußballmannschaften des Jahres kürte er die Jugend E 1 – sie wurden 2014 Kreismeister – sowie die 1. Herren-Mannschaft, ebenso mit Kreismeistertitel. Die besten Sportler des Landes – allein 34 aus Hattstedt – zeichnete der zweite Vorsitzende und Spartenleiter Leichtathletik, Matthias Hansen, aus, dabei herausragend als Bestplatzierte, Bernadette Otto, Jahrgang 2003. Sie hatte beim Weitsprung landesweit mit 4,47 Meter die Nase vor ihren Konkurrentinnen vorn. Den zweiten Platz im Lande errang Tade Kohn im Crosslauf. Zudem kamen 186 Akteure auf die Kreisbestenliste. 34 gingen als Kreismeister hervor. Außerdem konnte er 43 Sportabzeichen vergeben, dabei waren 27 Kinder und Jugendliche.Weitere Höhepunkte waren die Auszeichnung „Sterne des Sport“, auf Bundesebene auf dem vierten Platz bei 2500 Mitbewerbern, Kinderolympiade, Fußballschule FC St. Pauli mit 81 lernbegierigen Kindern und Jugendlichen, die Kinderfaschingsfete, oder der fünfte Hattstedt-Lauf mit 210 Teilnehmern.

Die Kooperation zwischen Grundschule und Verein laufe gut. Die Wahlen waren Formsache. Jeweils einstimmige Wiederwahl hieß es für den Vorsitzenden, Beisitzer Holger Clausen, Jugendwartin Ilona Dethlefsen, sowie Schriftwart Rolf Riemann. „Ich habe großen Respekt vor allen Mitgliedern und Ehrenamtlern im Vorstand. Ihr lasst das TSV-Schiff sicher segeln“, erklärte Heßmann. Der Vertreter der Arche Husum dankte für die gute Zusammenarbeit. „Der Sport bringt unterschiedliche Menschen zusammen. Der Inklusionssport bringt eine WinWin-Situation.“ Die zunächst von vielen belächelte Kooperation mit dem Verein – sie war übrigens die erste in Nordfriesland – sei nicht mehr wegzudenken. Schließlich sei es normal, verschieden zu sein.


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