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Husumer Horizonte : Vorzeigeprojekt eröffnet

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

In den Wohnungen der „Husumer Horizonte“ werden bis zu sieben Menschen mit Behinderung ambulant betreut. Nun wurde das Haus feierlich eröffnet.

In den ehemaligen Mietwohnungen in der Grundschule Schwabstedt ist das Wohnprojekt „Husumer Horizonte“ eingerichtet worden. Bis zu sieben Menschen mit Behinderung werden in den drei Wohnungen unter ambulanter Betreuung ihr neues Zuhause finden. In einer Feierstunde wurde das neue Projekt offiziell eingeweiht. „Die neuen und selbstständigen Bewohner kommen vom Wohnheim Hof Hemme und werden tagsüber in den Husumer Werkstätten arbeiten“, erläuterte der Einrichtungsleiter Hans Pahl-Christiansen. Betreut werden die sieben Bewohner von Gruppenleiter Torsten Gornik sowie Manuela Bouzek und Jörg Figura. Doch bis zu dieser neuen Nutzung war es ein langer und steiniger Weg, wie Christa Reese, Vorsteherin des Schulverbandes Herzog-Ulrich-Schule, während der Feierlichkeiten berichtete.

Das 1950 errichtete Schulgebäude mit dem Namen Herzog-Ulrich-Schule beherbergte auch jene drei Wohnungen, in denen die damaligen Lehrkräfte aufgrund der Residenzpflicht sowie der Hausmeister wohnten. Später wurden sie jedoch vermietet. Doch seit vielen Jahren beschäftigte sich der Schulverband mit dem Zustand des Anbaus. „Dass etwas passieren musste, war uns allen klar“, so Reese. Sogar ein Abriss sei in Erwägung gezogen worden. Doch dann wurde bekannt, dass die „Husumer Horizonte“ Wohnungen suchten. „Das war der Startschuss für dieses beeindruckende und ungewöhnliche Projekt.“

Die Sanierung übernahm der Kirchenkreis und es wurde ein zehnjähriger Mietvertrag abgeschlossen. Begeistert zeigte sich auch der Vorsteher des Amtes Nordsee-Treene Ralf Heßmann. Die Idee zu diesem Projekt sei von der Kommunalpolitik gekommen, berichtete er. „Kommunalpolitik, Schule und Kirche haben gemeinsam dieses zielorientierte Projekt auf die Beine gestellt, das ist das besondere daran.“ Es sei ein beeindruckendes Vorzeigeprojekt, das Schule machen könnte, sagte der Amtsvorsteher.

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