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Vorkämpferin in Sachen Prävention wechselt nach Flensburg

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erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Husum | Gespannt ist sie auf ihre neue Aufgabe in Flensburg. Dennoch verlässt Polizeioberkommissarin Kristin Stielow mit Wehmut die Polizeidienststelle in Husum, bei der sie seit mehr als drei Jahren für den Bereich Prävention tätig war. Ihre Versetzung ist Folge der Zusammenlegung der Polizeidirektionen Husum und Flensburg, wobei der neue Hauptsitz in Flensburg sein wird. Die Fusion der Direktionen wird seit zwei Jahren vorbereitet und in Teilen bereits praktiziert, wobei die "Großbehörde" mit 800 Beschäftigten - davon 720 Polizeibeamtinnen und -beamte - für die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg sowie die Stadt Flensburg zuständig sein wird.

Bei ihrem letzten Erfahrungsaustausch mit Seniorenberatern stellte Stielow ihren Nachfolger vor: Polizeihauptkommissar Ulli Damitz. "Prävention ist seit Jahren sein Metier und das mit großem Erfolg. Seine Aufgabe wird er zentral von Flensburg aus wahrnehmen", sagte sie. "Prävention besitzt einen enormen Stellenwert und muß vorangetrieben werden, um so schon im Vorfeld Straftaten zu vereiteln."

Stielow erinnerte an die Möglichkeit für Vereine und Gruppen, kostenfrei unter Telefon 04841/830208 Vorträge anfordern und auch Wünsche bezüglich der Thematik äußern zu können. Seniorenberater zum Beispiel würden über Sicherheit in den eigenen Wänden, persönliche Sicherheit, Trickbetrügereien, Haustürgeschäfte und deren rechtliche Konsequenzen, Handtaschenraub sowie Internetbetrug referieren. "Senioren stehen im Fokus von Kriminellen, wobei ältere Menschen Gefahrenlagen oft nicht erkennen oder falsch einschätzen", so Stielow. Sie wären oft arglos gegenüber Täuschungen und kämen dadurch in erhöhtem Maße zu Schaden. "Wir wollen die Arbeitsweisen der Betrüger aufzeigen. Und es kommen laufend neue Tricks der Gauner dazu, die wir schnell publik machen wollen." Das Konzept der ehrenamtlichen Sicherheitsberater für Senioren habe sich dabei bewährt und soll nun auch auf Landesebene eingeführt werden.

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