Hattstedt : „Von Op bis Pop ist alles möglich“

Marsch- und Filmmelodien: der Feuerwehrmusikzug Hattstedt-Wobbenbüll bietet alles.
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Marsch- und Filmmelodien: der Feuerwehrmusikzug Hattstedt-Wobbenbüll bietet alles.

Der Feuerwehrmusikzug Hattstedt-Wobbenbüll wirbt um neue Musiker und lädt für Sonntag zum Schnuppernachmittag. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht.

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04. Februar 2018, 11:00 Uhr

Wer Lust auf flotte Musik und gemeinsame Unternehmungen hat, ist beim Feuerwehrmusikzug Hattstedt-Wobbenbüll an der richtigen Adresse – selbst ohne Instrument und Notenkenntnisse. „Es gibt keinen Menschen, der sich nicht von irgendeiner Art Musik mitreißen lässt. Und weil sie jeden berührt, macht es besondere Freude, gemeinsam zu musizieren“, sind sich Petra Christiansen (43, Musikzugführerin) und ihre Stellvertreterin Nina Hansen (42) sicher. Außerdem sei wissenschaftlich erwiesen das Musizieren schlaumache. „Aber am besten ist, dass man auch am miesesten Tag nach der Probe mit dieser lustigen Truppe gute Laune hat“, erklären die beiden Saxofonistinnen schmunzelnd.

Um weitere Mitstreiter zu gewinnen, lädt das Orchester für den morgigen Sonntag in der Zeit von 15 bis 17 Uhr zu einem Schnuppertag in das Hattstedter Feuerwehrhaus (Meiereiweg 11) ein. Jeder Interessierte kann dort vorbeikommen und die Instrumente ausprobieren. Außerdem gibt es Informationen zu den Proben, dem Unterricht und sonstigen Aktivitäten. „Freuen würden wir uns über junge Neulinge ab elf Jahre. Aber auch Wiedereinsteiger, deren Klarinette oder Posaune vielleicht schon lange auf dem Dachboden einstaubt, begrüßen wir in unsere Mitte“, lautet die herzliche Einladung.

Angst vor den ersten, (schrägen) Tönen müssen übrigens auch die blutigsten Anfänger nicht haben. „Zum Einstieg erhalten die Neuen alle 14 Tage Unterricht an der Kreismusikschule Husum. Und wer sich jeden Tag zehn Minuten Zeit zum Üben nimmt, wird bald schon erste Fortschritte machen“, führt Christiansen aus.

Dass es für das Erlernen eines Instrumentes nie zu spät ist, beweist Renate Möller, die mit 50 Jahren das Saxofonspiel für sich entdeckte. „Aller Anfang ist schwer. Natürlich muss man dranbleiben und lernen. Aber ich wollte gerne Musik in Gemeinschaft machen. Und hier macht es richtig Spaß“, berichtet die 52-Jährige. Diese Begeisterung teilen auch die jungen Trompeterinnen Merve (12) und Jelva (13). „Das Orchester ist etwas Besonderes. Man lernt, wie es ist, zusammen an etwas zu arbeiten, das nur gelingt, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt. Und nach einem gelungenen Auftritt genießen wir dann gemeinsam den Applaus“, erzählt der Nachwuchs nicht ohne Stolz.

Das zurzeit 21-köpfige Ensemble spielt bei seinen rund 25 Auftritten pro Jahr ein breit gefächertes Repertoire, in dem sich Marsch- und Filmmelodien ebenso finden wie aktuelle Hits. Geprobt wird dafür donnerstags in der Zeit von 20 bis 21.30 Uhr im Feuerwehrhaus. „Bei uns ist jede Musik Trumpf. Deshalb ist von Op bis Pop alles möglich, was uns und dem Publikum gefällt“, erklärt Petra Christiansen.

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