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Von Hühnergöttern, Donnerkeilen und Klappersteinen

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erstellt am 06.Aug.2013 | 05:59 Uhr

ST. Peter-ORding | Große Augen, kleine Steine - Oskar ( 9) und Anton (7) staunen nicht schlecht, als ihnen Henner Wachholtz einen Klapperstein ans Ohr hält. Rund 70 Millionen Jahre ist es her, dass sich ein Feuerstein um einen Schwamm gebildet hat und dieser jetzt im Innern klötert. Der Geschäftsführer des Wachholtz-Verlags in Neumünster ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich den großen und kleinen Besuchern an einem Info-Stand in St. Peter-Ording Erstaun liches und Wissenswertes über Strandsteine zu erzählen. Woher stammt die Faszination? "Kein Stein gleicht dem anderen. Einige kommen aus dem Bauch der Erde, andere sind auf dem Land entstanden", sagt Wachholtz. "Jeder Stein hat seine eigene Geschichte." Und auch der Geschäftsführer hat eine Menge zu erzählen. Anhand von mitgebrachten Funden erklärt er, dass Bernstein nur in Salzwasser schwimmt, und woher die Löcher in den "Hühnergöttern" stammen. Zwischen 20 Millionen und zwei Milliarden Jahre sind die Exemplare alt, die er auf einer Zeitleiste präsentiert. Donnerkeile und stinkende Steine sowie magnetischer Sand ziehen die Besucher in ihren Bann. "Jeder kann solche Steine finden", betont Wachholtz. Denjenigen, die bislang vergeblich nach Fossilien und Bernsteinen gesucht hatten, gab der Stein-Fachmann gute Tipps und nicht zuletzt auch die passende Literatur an die Hand. Rund 20 Bücher hat der Verlag zu dieser Thematik herausgegeben, die nicht nur die Natur erlebbar machen, sondern auch helfen sollen, das Umweltbewusstsein zu fördern.

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